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Movie-Review: Fire & Ice (Splendid Entertainment/WVG)

König Augustin herrscht mit sanfter und gerechter Hand in seinem friedlichen und wohlhabenden Reich Carpia. Die Idylle wird eines Tages jedoch durch den Angriff eines Feuerdrachens jäh zerstört.

fire_and_ice (c) Splendid Entertainment/WVG / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVon regelmäßigen Angriffen gebeutelt, wendet sich Augustin an den König des Nachbarreichs, Quilok, der geheimnisvollerweise von den Angriffen verschont bleibt. Der bietet Schutz und Hilfe nur im Gegenzug der offiziellen Unterwerfung Augustins. Paxian, Augustins hinterlistiger Berater, drängt zu einer Annahme, der König zögert jedoch sich und sein Volk zu verkaufen und unterjochen zu lassen.


Seine einzige Tochter Luisa, die alle Freiheiten erhalten hat wie z.B. die Freiheit auf den richtigen Mann zu warten und sich mit Dingen wie Reiten zu beschäftigen, macht sich auf den Weg einen verbannten Ritter und ehemaligen Drachentöter zu finden. Dieser ist jedoch inzwischen gestorben und darum bittet sie dessen Sohn Gabriel und seinen treuen Gefährten und Lehrmeister Sangimel um Hilfe. Unwillig lässt sich Gabriel auf ihre Bitte ein, mit dem Hintergedanken den Namen seines Vaters reinwaschen zu können. Er will einen Eisdrachen erwecken, welcher den Feuerdrachen töten soll und dann diesen selbst erledigen. Ein Wettlauf um die Rettung des Königreichs beginnt..


Der französische Regisseur Pitof schaffte mit dem innovativen Fantasy Abenteuer "Vidocq", welches eine neuartige Kameratechnik beinhaltete, den direkten Sprung nach Hollywood. Dort wurde jedoch seine Comic Verfilmung "Catwoman" zu einem kompletten Flop. Um seinen Ruf wieder herzustellen drehte er mit dem Minibudget von gerade einmal drei Millionen Dollar für das amerikanische Fernsehen „Fire and Ice“. Dass er nur mit seinem bürgerlichen Namen in den Credits aufscheint, sagt schon genug.


"Fire and Ice" hätte durchaus großartig werden können; alles kommt vor: Könige, Kampf, Action und sogar Drachen. Doch leider ist auch alles völlig schief gelaufen, obwohl die Geschichte eigentlich Potenzial hätte. Die Drachen sind schrecklich animiert und wirken eher wie ein Zelt von Eis und Feuer, als dass man sie als Drachen identifizieren kann. Die Schauspieler können ebenfalls nicht überzeugen und man fällt somit nie in den Film und die Handlung hinein.


Leider nicht zu empfehlen, selbst für verständnisvolle Drachenfans. Prädikat: Nicht sehenswert.


# # # Valerie Gaupmann # # #


Verleih: Splendid Entertainment/WVG





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