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Book-Review: Judassohn (Droemer Knaur)

Endlich wieder richtige Vampire, die in ihrem Blutrausch ganze Dörfer auslöschen: Markus Heitz neuer Vampirthriller verspricht spannend zu werden...

Rezension Judassohn Cover (C) Droemer Knaur / Zum Vergrößern auf das Bild klickenLeipzig, 2008: Sia Sarkowitz glaubt sie sei die letzte ihrer Art, eine Judastochter. Sie wacht über ihre sterblichen Verwandten, um zu verhindern, dass auch sie einmal zu Vampiren werden. Doch die Schatten der Vergangenheit sind ihr auf den Fersen und fordern blutige Rache. Vorrevolutionäres Frankreich 1781/82 und 1789: Drei Vampire, Tanguy Guivarch, Sandrine und Dominic de Marat versuchen herauszufinden, zu welcher Art sie gehören, wie sie so geworden sind und ob es einen Ausweg aus ihrem Schicksal gibt. Hauptschauplätze sind die Bretagne, Südfrankreich und Paris. Natürlich werden Gegenwart und Vergangemheit miteinander verwoben, bis es zum blutigen Finale kommt.


Wie gewohnt verknüpft Markus Heitz Vergangenheit und Gegenwart, Mythen und Legenden mit historischen Fakten. Endlich werden die „wahren“ Umstände rund um die Französische Revolution bekannt. Vampire bekommen Gesellschaft von Werwölfen, Hexen und all ihren Unterarten. Natürlich bleiben Rivalitäten und Kämpfe nicht aus.Neben Blutrausch, leergefegten Landstrichen, zerlegten Körpern und herumfliegenden  Körperteilen kommen in „Judassohn“ auch Romantik und Erotik nicht zu kurz, wenn die meisten Romanzen dieser Geschichte auch tragisch enden. So metzelt Tanguy nach seiner Wiedergeburt als Vampir seine schwangere Verlobte nieder. Aber auch die lesbische Beziehung zwischen Sandrine und Anjanka wird knisternd und in allen Details beschrieben.


„Judassohn“ ist als Einzelwerk lesbar, wenn es auch sicher an manchen Stellen hilfreich ist, den Werwolf-Zweiteiler „Ritus“/„Sanctum“ und die Vorgänger „Kinder des Judas“ und „Blutportale“ zu lesen. „Judassohn“ hebt sich deutlich von dem Einheitsbrei ab, den man im Moment als Vampirroman vorgesetzt bekommt. Das Blut fließt in Strömen und die Leichen stapeln sich. Schließlich sind Vampire keine kleinen verhinderten Kuschelmonster, sondern blutrünstige Jäger, die sich nur schwer kontrollieren lassen. Wer diesen Typ Vampir liebt, wird auch mit „Judassohn“ seine Freude haben.



# # # Kathrin Schauer # # #





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