SLAM Logo
© SLAM Media
SLAM #106 mit Interviews und Storys zu MAYHEM +++ JIMMY EAT WORLD +++ BAD WOLVES +++ GATECREEPER +++ HELLYEAH +++ BOOZE & GLORY +++ THE DEAD SOUTH +++ THE MENZINGERS +++ SUNN O))) +++ u.v.m. +++ plus CD mit 16 Tracks! Jetzt am Kiosk!

DC Comics Graphic Novel Collection 138

Ausgerechnet Batman verleiht einem gelangweilten Berufskriminellen die Motivation, um sich zu seinem Erzgegner aufzuschwingen.

(C) Eaglemoss / DC Comics Graphic Novel Collection 138 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEs ist eine beliebte Frage, der sich nicht nur der Dunkle Ritter immer wieder stellen muss: Sind die vielen geisteskranken Superschurken, welche die Bürger von Gotham City unablässig terrorisieren, nur deshalb entstanden, weil es eben den selbsternannten Wächter der Stadt gibt? Was war also zuerst da: Batman oder Wahnsinnige, die gewöhnliche Straßenkriminalität wie Peanuts erscheinen lassen? Dieser "Huhn oder Ei"-Frage widmete sich auch Michael Green mit seinem Sechsteiler "Lovers & Madmen", erschienen in den Ausgaben 7-12 von "Batman Confidential", einer Reihe, in der sich wechselnde Kreativteams den Anfangsjahren des Mitternachtsdetektivs annahmen und die es (im Gegensatz zu ihrem kurzlebigen Pendant "Superman Confidential") von 2006-2011 auf beachtliche 54 Ausgaben brachte.


"Verliebt und verrückt", so der deutsche Titel, startet zunächst hoffnungsvoll für Batman, denn sein seit 42 Wochen währender allabendlicher Feldzug sorgt offenbar dafür, dass die Tage des organisierten Verbrechens in Gotham gezählt sind. Auch tagsüber scheint das Schicksal auf seiner Seite zu stehen, denn Bruce Wayne bandelt mit der Museumskuratorin Lorna Shore an. Sowohl dem Liebes- als auch Vigilantenglück steht allerdings ein gewisser Jack gegenüber, der von seinem kriminellen Tagesgeschäft angeödet ist und entdeckt, dass unberechenbare Gewalt ihn aus seiner Tristesse befreit. Und erst recht der Tanz mit dem Dunklen Ritter, der schnell auf ihm aufmerksam wird, aber erst noch realisieren muss, dass kühle Logik auch dann nicht immer hilft, wenn der Wahnsinn Methode hat.


Der von Alfred erbaute Supercomputer, der die Berechenbarkeit eines unberechenbaren Irren sicherstellen soll, ist nur ein Ausdruck der Widersprüche, in die Michael Green seinen Protagonisten verstrickt. Hier werden nicht nur bestens bekannte Mosaiksteine der Origin des "Clown Prince of Crime" aneinandergereiht, sondern auch dessen Gedankengänge wiedergegeben, was Seltenheitswert besitzt und einen tollen Kontrast zu jener Besessenheit liefert, die sein Gegenüber antreibt. Denys Cowans grimmige, verzerrte Gesichter sind die perfekte optische Ergänzung dazu. Eine formidable Auswahl für diesen Band, ergänzt um "Batman" 251 (1973) von Dennis O'Neill und Art Adams, aber leider einmal mehr nicht durch die US-Originalcovers.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Eaglemoss





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.eaglemoss.de/dc-sammlung.


 
Das gefällt mir! Weiter-tweeten
Wolverine war tot, sein Leichnam war verschwunden und es häuften sich Sichtungen des krallenbewehrten Mutanten.
Der Tod scheint nur noch weniger Sekunden entfernt zu liegen. Es besteht kein Zweifel, die Expedition ist kurz vor dem Ziel gescheitert. Da kommt plötzlich Hilfe von unerwarteter Seite.
Inmitten der um sich greifenden Furcht trat Hercules während "Fear Itself" gegen niemand Geringeren als Ares Sohn Kyknos an.
Weit voneinander entfernt und doch miteinander verbunden kommen sowohl Norton und Dr. Xu als auch Pater Fred und Carla der unheimlichen Schwarzen Scheune immer näher.
Nicht nur Gotham City ließ dem Dunklen Ritter nach Damiens Tod keine Zeit zur inneren Einkehr, sondern auch er selbst.
Im Rahmen des intergalaktischen Turniers werden nicht nur rasante Kämpfe ausgetragen, sondern auch weitere Puzzlestücke aus der Vergangenheit zusammengesetzt.
Rock Classics
Facebook Twitter Google+