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DC Comics Graphic Novel Collection 76

Superman gerät in ein 31. Jahrhundert, in dem die Legion der Superhelden geächtet und schärfster Verfolgung ausgesetzt ist.

(C) Eaglemoss / DC Comics Graphic Novel Collection 76 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenUnter den vielen Neuerungen, mit denen die Welt von Superman in den 1950er Jahren bereichert wurde, nahm die "Legion of Super-Heroes" eine zentrale Rolle ein – jenes Team aus dem fernen 30. Jahrhundert, in dem Superman als leuchtendes Vorbild und Friedensbringer galt und das den jungen Clark Kent per Zeitreise in seinen Reihen aufnahm. Die Leserschaft war begeistert von der Heldengruppe aus der Zukunft, die 1958 in "Adventure Comics" 247 debütierte und im weiteren Verlauf ihrer publizistischen Karriere auch eine eigene, naturgemäß eng mit Superboy verwobene Serie erhielt. Diverse "Crisis"-Bereinigungen des weitläufigen DC-Flurs später schickte sich Geoff Johns 2007 an, die Legion der Post-"Infinite Crisis"-Ära zurückkehren zu lassen.


Das geschah in einem in "Action Comics" 858-863 abgedruckten, schlicht "Superman and the Legion of Super-Heroes" betitelten Sechsteiler, in dem der Stählerne von Braniac 5, dem Nachfahren seines Erzgegners, um Hilfe im 31. Jahrhundert gebeten wird. Kaum in der fernen Zukunft angekommen, muss Superman nicht nur feststellen, dass die Sonne dort rot ist und er somit über keinerlei Kräfte verfügt, sondern dass die Legionäre als Verräter gelten und bekämpft werden. Und zwar von der Justice League of Earth unter der Führung von Earth-Man, der angeblich ein Artefakt gefunden hat, wonach Superman kein Alien gewesen sei, sondern ein Mensch. Dies dient als Vehikel dazu, alle Außerirdischen zu verfolgen, führt aber auch zur Planung eines Angriffs aus dem All, der die Menschheit vernichten soll.


Was zu einer in die heutige, wesentlich grimmigere Superhelden-Ära wenig passenden Verklärung des seligen "Silver Age" hätte werden können, gerät unter der Regie von Geoff Johns zu einer spannenden Story, die den Glauben an eine bessere und friedlichere Zukunft aus der Hochzeit des Kalten Krieges mit der Pervertierung der Ideale von Superman im Rahmen einer tristen Dystopie vereint. So sollte vom Nostalgiker bis hin zum Novizen in Sachen Legion of Super-Heroes jeder auf seine Kosten kommen, auch was das Artwork betrifft. Mit Gary Frank ist nämlich wieder der bewährte Kollaborateur von "Brainiac" und "Secret Origin" mit an Bord, dessen Supie bekanntlich dem großen Christopher Reeve nachempfunden ist. Als Bonusstory gibt es passenderweise das Debüt der Legion von 1958 zu lesen.

 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Eaglemoss





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.eaglemoss.de/dc-sammlung.


 
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