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Die Marvel-Superhelden-Sammlung 7

Zu seinem 40. Geburtstag präsentierte sich Captain America 1940 in bestechender Form.

(C) Hachette / Die Marvel-Superhelden-Sammlung 7 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWie Marvel-Connaisseure wissen, debütierte Steve Rogers superheldisches Alter ego in "Captain America Comics" 1 mit dem Coverdatum März 1941, das im Dezember 1940 in den Handel gelangte und sofort zum Verkaufsschlager wurde. Genau 40 Jahre später erschien mit "Captain America" 255 eine Jubiläumsausgabe, die erstmals die mitunter widersprüchlichen Origins des Charakters zu einer definitiven Version verknüpfte und die letzte von neun Ausgaben von Autor Roger Stern und Zeichner/Co-Plotter John Byrne darstellte. Ihr gesamter Run, beginnend mit der Nummer 247 der Serie, ist im siebten Band der "roten" Marvel-Kollektion von Hachette enthalten.


Obwohl das Kreativteam somit nur ein Dreivierteljahr an den Abenteuern des rot-blau-weißen Helden arbeitete, findet sich über die erneuerte Herkunftsgeschichte hinaus noch reichlich weiteres lesenswertes Material. Die Ausgabe 250 wurde ebenfalls genutzt, um eine besondere Story zu erzählen, die Cap als potentiellen US-Präsidentschaftskandidaten ins Spiel brachte und nicht nur die Verknüpfung des Charakters mit den Sphären (oder eher Untiefen) der Politik aufzeigt, sondern auch seine Verköperung von universeller Gerechtigkeit und Freiheit – eine Tatsache, die Kritiker leider immer wieder übersehen oder nicht wahrhaben wollen.


Cap führt zwar Name und Farben seines Heimatlandes, ist aber, wie wir aus seiner Geschichte wissen, stets nicht minder wichtig als Reflektion all dessen, was den amerikanischen Traum auf Irrwege führt. Doch das Duo Stern/Byrne hatte seinerzeit noch mehr in petto für Steve Rogers, der mit Bernie Rosenthal einen neuen Love interest erhielt und sich – für die heutige Leserschaft völlig ungewohnt – auch mit dem Brotberuf des Illustrators herumschlagen musste. Obendrauf gibt es hier noch Auftritte von Machinesmith, Dragon Man, Mr. Hyde, Batroc sowie (im Rahmen einer Reise nach England) Baron Blood und Union Jack. Zweifellos eine in kreativer Hinsicht tolle, wenn auch leider zu kurze Phase im Leben von Captain America, die von Hachette wie immer mit ausführlichen Infos angereichert worden ist.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.die-superhelden-sammlung.de.


 
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