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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 127

Sam Alexander bekommt nur kurze Zeit, um die Enge seines Heimatorts gegen die unendlichen Weiten des Marvel-Universums zu tauschen.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 127 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNachdem DC im Herbst 2011 mit "The New 52" verlorenes Terrain auf dem amerikanischen Comic-Markt zurückerobert und viele seiner mit einer neuen Nummer eins gestarteten Serien in den Toprängen der Verkaufscharts platziert hatte, war die Frage für Beobachter im Grunde nur noch, wie der direkte Konkurrent darauf reagieren würde, denn dass sich Marvel schnell etwas überlegen musste, stand außer Frage. Die Antwort bekam die Überschrift "Marvel NOW!" verpasst und verstand sich explizit nicht als Reboot im Sinne einer das Marvel-Universum in seiner Realität ändernden Maßnahme, sondern sollte möglichst vielen neuen Lesern die Heranführung an die durch die Dekaden an Continuity ordentlich komplex gewordene Geschichte des "House of Ideas" erlauben. Einen Vorgeschmack auf einige der Neustarts bot der Oneshot "Marvel NOW! Point One".


Der vorliegende Band startet mit einer der darin enthaltenen Kurzgeschichten, in der ein neuer Nova debütierte, nachdem sich Richard Rider in "The Thanos Imperative" geopfert hatte. Jeph Loeb und Ed McGuiness stellten das Leben des jungen Sam Alexander in den ersten fünf Heften seiner im Frühjahr 2013 gestarteten Serie ordentlich auf den Kopf: Binnen weniger Tage wird aus dem Außenseiter, der in einem öden Kaff wohnt und seinem versoffenen Vater bei der Erledigung von dessen Job als Hausmeister an der Schule helfen muss, ein Nachwuchsheld, der mal eben ins Weltall saust. Doch nicht nur die bisher als Fantasie abgetanen Erzählungen seines alten Herrn erweisen sich als real, sondern auch die Gefahren, die mit dem Tragen des ikonischen Helms des Nova Corps verbunden sind.


Teenager mit einem problematischen familiären Umfeld sind bekanntlich ideal, um daraus superheldisches Material zu formen. Jeph Loeb folgt dieser guten alten Marvel-Tradition und schafft es sofort, dass man sich als Leser mit dem ungemein sympathischen Alex identifiziert und dessen erste Schritte im Umgang mit der kosmischen Nova-Macht gebannt verfolgt. Witz, Action und etwas Teenager-Drama greifen gekonnt ineinander und können dank des sanften, runden Stils von Ed McGuiness auch optisch rundum überzeugen. "Nova: Geburt eines Helden" ist ein wunderbar kurzweiliger Beweis dafür, dass es auch nach 80 Jahren Marvel-Geschichte immer noch Platz für junge, hungrige Helden mit dem Herz am rechten Fleck gibt.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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