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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 86

Eine eigene Wohnung, Lernstress an der Uni und zwei attraktive Damen... den flügge gewordenen Peter Parker störte da nur der dauernde Ärger mit seinem Alter ego.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 86 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie tolle Erweiterung der Marvel-Sammelreihe von Hachette nach vorne, sprich in zeitlicher Hinsicht, hat der Leserschaft mittlerweile bereits einige Leckerbissen aus der Hochzeit des "House of Ideas" in den 1960er Jahren beschert, deren Originale (oder auch deutsche Erstübersetzungen) wohl für die wenigsten erschwinglich wären. Nach "Der Tod der Stacys" wird Spider-Man dabei mit Band 86 (beziehungsweise C VI nach chronologischer Hinsicht) ein weiteres Mal die netzschwingende Ehre zuteil, und die hat es in sich. Enthalten sind die Ausgaben 44-50 von "Amazing Spider-Man", wobei letztgenanntes Heft mit Coverdatum Juli 1967 eines der berühmtesten Titelbilder der Superhelden-Geschichte darstellt.


Bevor es darin aber mit "Spider-Man no more!" zu einem ersten Höhepunkt in der wechselvollen Karriere des Netzschwingers kommt, zehren nicht nur Begegnungen mit dem erneut in die Echse verwandelten Dr. Curt Connors, Kraven dem Jäger, Shocker und dem Nachfolger des Geiers an den Kräften und Nerven von Spider-Man. Sein Alltag hält Peter Parker nicht minder auf Trab, denn er zieht bei seinem Kumpel Harry Osborn ein und muss außerdem mit schlechter werdenden Noten aufgrund seiner nächtlichen Heldenaktivitäten zurechtkommen. Und auch in Sachen Liebesleben geht nichts voran, obwohl sowohl Gwen als auch Mary Jane deutlich ihr Interesse bekundet haben, aber oft vertröstet werden müssen.


Nach dem Weggang des Co-Schöpfers von Spider-Man, Steve Ditko, führte Stan Lee die Serie gemeinsam mit John Romita jr. in neue kreative Höhen und ihre klassische Phase. Sie enthält alles, was Leser mit der Welt von Spidey verbinden: Hasstiraden von J. Jonah Jameson, dramatische Kämpfe gegen alte und neue Gegner, eine überbesorgte Tante May, Geldprobleme und emotionaler Trubel – sprich eine immer noch vor jugendlicher Energie strotzende Lektüre mit einem gesteigerten Anteil an Seifenoper, die im Rahmen von Netzkopf-Abenteuern heutzutage eigentlich nur mehr Brian M. Bendis zu liefern imstande ist. Garniert mit dem typischen Marvel-Humor und Top-Artwork ganz klar eine Pflichtlektüre!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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