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ESKIMO CALLBOY

14.03.2014
Grünspan, Hamburg

ESKIMO CALLBOY. Sie sind nicht nur vom Namen her schräg, sondern auch noch mega-angesagt. Wen wundert es da, dass das altehrwürdige Grünspan bis zum Bersten gefüllt ist? Sonderbare Accessoires wie Plüschponys oder Teddybär-Masken gehören hier beim Publikum zum guten Ton und sorgen frühzeitig für gute Laune. Bereits bei der großartigen Band IWRESTLEDABEARONCE aus Louisiana ist die Stimmung am Kochen und dies ist nicht nur metaphorisch gemeint, sondern die Crowd hat es bereits hier geschafft, die Luftfeuchtigkeit dermaßen ins Unermessliche zu treiben, dass das alte Gemäuer tatsächlich zu schwitzen beginnt und Pfeiler und Wände feucht sind wie in einer finnischen Sauna. Als sich dann auf der Bühne eine riesige Leindwand entfaltet und der Beamer ESKIMO CALLBOY ankündigt, welche man dann auch dahinter silhouettenartig entdecken kann, gibt es für die wilde Menge kein Halten mehr.

 
(C) Thorsten Kühle / ESKIMO CALLBOY / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Thorsten Kühle / ESKIMO CALLBOY / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Thorsten Kühle / ESKIMO CALLBOY / Zum Vergrößern auf das Bild klicken(C) Thorsten Kühle / ESKIMO CALLBOY / Zum Vergrößern auf das Bild klicken


Der Main Act wird frenetisch gefeiert und es wird bis zum totalen Hitzekollaps gemosht. Die Band gibt dies auch mit vollem Instrumenten- und Körpereinsatz zurück und spielt sich quer durch ihr Sammelsurium an Songs, die sich anhören wie eine kranke Mischung aus 1990er Jahre Boygroups und SUICIDE SILENCE. Auch nach diversen Zugaben will man die wilden Gesellen aus dem Ruhrpott eigentlich gar nicht von der Bühne lassen, aber wie man bekanntlich sagt, soll man aufhören wenn's am schönsten ist. Und so entlässt man die völlig verschwitzte Publikum schließlich hinaus in das frostig-kalte Hamburger Wetter und hinein ins Nachtleben auf der Reeperbahn. Einen Auftritt dieser Combo zu besuchen sei also jedem wärmstens ans Herz gelegt.


 
# # # Text: Bastian Medau, Fotos: Thorsten Kühle # # #


 
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