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Freaks' Squeele 6

Ist der Ruf der Schule erst ruiniert, durchquert man die Hölle darunter ganz ungeniert.

(C) Splitter Verlag / Freaks` Squeele 6 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie von den Studentenprotesten aufgeschreckte Öffentlichkeit muss zusehen, wie sich Horden von Monstern auf den Straßen herumtreiben und unschuldige Bürger bedrohen. Die Gegner der F.A.H.S. sehen sich nun erst recht in ihrer Behauptung bestätigt, dass es sich bei der Fakultät in Wahrheit um eine Lehranstalt für Schurken handelt – dafür spricht schließlich die unumstößliche Tatsache, dass diese der Quell besagten Unheils ist. Genauer gesagt das Problem, das Claidheamor offenbar in der Hölle hat, da er genau dort festsitzt und im Gegensatz zu Xiong Mao und Schatten über keine allzu stabile Psyche zu verfügen scheint. Seine Albträume sind es nämlich, die einige Stockwerke (respektive Kreise der Hölle nach Dante'scher Zählweise) über seinem gegenwärtigen Aufenthaltsort für Chaos sorgen.


Zum Glück ist Pretorius Totenfeier zur Stelle und legt einen Plan vor, um die brenzlige Situation zu lösen: Während sich er und Engel sowie Chance und ihr kürzlich aufgetauchter Vater Cernunnos durch die verschiedenen Albtraumwelten diverser Mitschüler in Richtung Claidheamor vorarbeiten, machen sich sein Bruder Scipio und Wang Mu auf, um die beiden Turteltauben zu finden, die sich immer noch mit ordentlichen Gedächtnislücken herumschlagen müssen. Xiong Mao muss Engels Schwert neu schmieden, um dessen Kumpel zu retten, doch wird sie selbst in den Stammeskrieg rund um Schattens tierische Kumpels verwickelt. Ein Trank, um ihre Erinnerungen zurückzubringen, ist zwar im Gepäck, muss sie aber erst einmal erreichen, denn ihre Schwester spielt ihr eigenes Spiel.


"Clementine" beschert der Leserschaft nicht nur ein Wiedersehen mit den knuffigen Kekssoldaten, sondern wohl auch den Höhepunkt der vom Autor und Zeichner eingeflochtenen popkulturellen Schnitzeljagd. Seien es offensichtliche "Auftritte" von Harley Quinn und Spiderman (ohne Bindestrich, huch!), "Terminator 2"-Referenzen, ein gut versteckter RoboCop im Hintergrund oder Otaku-Träume, die sich Florent Maudoux ebenfalls erfüllt. Ab diesem Ausflug in die japanische Popkultur mit Riesenmonster, Robotern und Power Rangers ist der vorletzte Band übrigens komplett in stilvollen Grautönen gehalten, was einmal mehr den ebenso ungewöhnlichen wie liebenswerten Charme der Serie verdeutlicht.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Splitter Verlag




 


 
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