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Game-Review: Lost Planet - Extreme Condition (PS3)

Wie macht sich der Eisplanet auf der PS3? Spielspass am Gefrierpunkt oder cooles Game?


Lost Planet: Extreme Condition (c) Capcom/Capcom / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNachdem man einen rund 10 Minuten langen Installationsmarathon hinter sich gebracht, präsentiert ein dramatisches Intro die Hintergrundgeschichte. Mutter Erde wurde unbewohnbar gemacht, daher sind der Exodus und die Suche nach einem bewohnbaren Planeten erforderlich. Die neue Heimat ist jedoch nicht nur bitterkalt, sondern, sondern auch von den aggressiven Biestern – den Akriden – bewohnt.

Da es auf dem Planeten dermaßen kalt ist, kann der Protagonist Wayne nur überleben in dem er die Thermalenergie der Akriden einsammelt. Jede Mission startet mit voller Energie bei 1000 Punkten, pro Sekunde nimmt die Engergieleiste um einen Punkt ab. Trotz des Kälte-Countdowns bewegt sich das Spiel stets auf fairem Niveau, da zum einen die Speicherpunkte klug verteilt sind und zum anderen besiegte Gegner Engeriequellen hinterlassen, die gesammelt werden können.

Lost Planet: Extreme Condition (c) Capcom/Capcom / Zum Vergrößern auf das Bild klickenÄhnlich wie in der Devil May Cry-Reihe sind die Bosskämpfe ein Highlight des Games. Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Gegnern, die meist durch eine magere KI auffallen, sind die Bosskämpfe fordernd und darüber hinaus dramatisch in Szene gesetzt. Es gilt mir der richtigen Taktik dem Boss-Monster den Garaus machen.


Weniger gut gelungen ist das unpräzise und träge Handling.Beim Zielen und bei den Bewegungsabläufen insgesamt wäre etwas weniger Trägheit wünschenswert gewesen.


Lost Planet: Extreme Condition (c) Capcom/Capcom / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf der optischen Seite stechen die Charaktere durch die geringe Auflösung ins Auge. Zudem wird der Spielfluss durch häufige Ruckler beeinträchtigt. Die Explosionen sind grafisch überzeugend und auch der Sound wirkt authentisch. Der Score ist pointiert und an manchen Stellen kommt sogar Hollywoodfilm-Atmosphäre auf. Leider fehlt eine deutsche Synchronisation.

Im Mulitplayer können bis zu 16 Spieler pro Server gleichzeitig spielen, die vier gebotenen Varianten sind zwar etwas mager, die Online-Partien können aber durchaus Spass machen.

Fazit: Alles in allem bietet der 3rd-Person Shooter Gameplay-Durchschnittskost ohne Neuerungen. Grafisch ist das Game teils zwar durchaus ansehnlich, für ein Next-Gen-Game wird aber zu wenig geboten. Die ansehnlichen Bosskämpfe können den Frust über das träge Handling etwas entschädigen.


###Karl Stingeder###

Grafik: 6,5/10
Sound: 7,5/10
Steuerung: 5/10
Spielspaß: 6,5/10
Gesamt: 6

Entwickler: Capcom          
Publisher: Capcom

 

 

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