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Game-Review: Need for Speed – The Run (PC, Xbox 360, PS3, Wii, 3DS; getestet auf PC)

Actionreiches Survival-Racing quer durch die USA – doch welche Neuerungen bietet "The Run" am Ende der Zielgeraden?

(C) EA Black Box/Electronic Arts / Need For Speed: The Run / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Need for Speed" bleibt auch mit "The Run" seiner Linie treu: Geboten wird nicht mehr und nicht weniger ein solides Action-Rennspiel. Geschichten und Charaktere sind zwar vorhanden, dienen jedoch lediglich als schmuckes, jedoch nebensächliches Beiwerk. Der Streckenverlauf an sich ist das Highlight des Spiels und bietet mit insgesamt zehn Etappen quer durch die USA ein überaus abwechslungsreiches Grundgerüst für EAs neustem Beitrag zur "Need for Speed"-Reihe. Obwohl die Steuerung der meisten Boliden einfach zu lernen ist, warten die Strecken mit einem teils gefinkelten Schwierigkeitsgrad auf: Enge Kurven gepaart mit der manchmal etwas nervigen Gummiband-KI (die Boliden werden künstlich beschleunigt oder verlangsamt) sorgen dafür, dass auch kleine Konzentrationsfehler umgehend bestraft werden.


Ähnlich (C) EA Black Box/Electronic Arts / Need For Speed: The Run / Zum Vergrößern auf das Bild klickenwie in vorangegangenen Teilen der Reihe präsentiert sich das Fahrverhalten selbst bei ausgesprochenen PS-Monstern relativ einsteigerfreundlich. In den bereits erwähnten zehn Rennszenarien gilt es sich unterschiedlichen Herausforderungen zu stellen. Mal müssen Kontrahenten im Rückspiegel gelassen, mal der Kampf gegen die Zeit gewonnen werden. Neu dabei ist dass Umwelteinflüsse nun häufig signifikanten Einfluss auf das Fahrverhalten der Rennboliden haben. Sandstürme, Schneestürme oder Lawinen dienen nun nicht mehr lediglich als Auflockerung des Streckendesigns, sondern sorgen für rennentscheidende Adrenalinschübe. Eine weitere Neuerung ist dass an einigen Stellen die Hetzjagd auf vier Rädern durch Zäsuren per pedes unterbrochen wird. Nichtsdestotrotz wurde hier die Chance auf eine spannende Neuerung verschenkt, da man diese Stelle durch ein so genanntes "Quick-Time"-Event quasi automatisch und bequem per Tastendruck abzuspulen hat.


(C) EA Black Box/Electronic Arts / Need For Speed: The Run / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Need for Speed: The Run" ist mit drei bis vier Stunden Spielzeit im Storymodus wohl einer der kürzesten Beiträge der prestigeträchtigen Rennspielserie. Zwar bleibt nach erfolgreich gemeisterter Kampagne noch der Challenge-Modus, trotzdem hätte der klassische Story-Modus, das Rennen von San Francisco nach New York, etwas ausgiebiger ausfallen können. Die technische Aufmachung spielt durchwegs auf hohem Niveau: Die Grafik glänzt durch die bereits aus "Battlefield 3" bekannte Frostbite 2 Engine und würzt das Rennflair durch grafisch atemberaubende Landschaftspanoramen und detaillierte Boliden. Der Spielsound trägt zur actiongeladenen Atmosphäre wunderbar bei, Puristen können neben dem normalen Rennsound optional eine Blockbuster-Option zwecks filmähnlichem Erlebnis auswählen. Auch die musikalische Untermalung kann mit einer guten Mischung aufwarten, lediglich die deutschen Sprecher brillieren nicht gerade durch glühenden Eifer.


Fazit: Technisch auf hohem Niveau, mangelt es "The Need for Speed: The Run" vor allem an einer fesselnden Dramaturgie und überzeugenden Charakteren. So ist der neueste Beitrag zwar ein solider Beitrag zur prestigeträchtigen Rennspielreihe, bleibt jedoch insgesamt unter den Erwartungen.



# # # Karl H. Stingeder # # #



Entwickler: EA Black Box
Publisher: Electronic Arts


Grafik: 8,5/10
Sound: 9,0/10
Steuerung: 7,5/10
Spielspaß: 7,5 /10
Gesamt: 8/10






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