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Movie-Review: Battle Girls vs. Yakuza II (Musketier Media/8 Films)

Auch im zweiten Teil geht Asami gnadenlos gegen ganze Horden bösartiger Yakuza vor.


Als Asami nach Tokyo zurückkehrt findet sie Hilfe von dem befreundeten Barkeeper Inokuma, der ihr bei einer guten Freundin einen Platz zum Schlafen besorgt. Diese gute Freundin ist eine ehemalige Kämpferin gegen die Yakuza, die ihren Kampf jedoch nicht gewinnen konnte. Sie nimmt Asami fürsorglich auf, gibt ihr neue Klamotten und zeigt Asami eine neue Seite an sich. Aber es kommt natürlich wie es kommen muss und die Yakuza lassen nicht lange auf Gräueltaten warten. Asami muss wieder ran ans Werk, doch die Yakuza haben eine Geheimwaffe. Nämlich die ausgezeichnete und erbarmungslose Kämpferin Akira. So dauert es nicht all zu lange, bis Asami genug Gründe beisammen hat um ordentlich rot zu sehen. Und zwar blutrot. Kompromisslos bahnt sie sich ihren Weg durch die Schädel und restlichen Körperteile der Yakuza um letztlich in einem finalen Kampf in Western-Duell-Manier gegen die übermächtig scheinende Akira anzutreten.


"Battle Girls vs. Yakuza II" ist leider nicht so amüsant wie der erste Teil, auch ist nicht sicher ob die Sequenzen, in denen Asami viel zu lachen hat und ihre menschliche Seite herauskehrt, unbedingt notwendig gewesen sind. Zu sehr verhindern sie einen flüssigen Ablauf der eigentlichen, aber genauso unwichtigen, Handlung und zu gering ist der Anspruch eines solchen Genre-Filmes auf eine facettenreiche Charakterisierung der Protagonistin.  Aber keine Angst, die Tiefgründigkeit hält sich auch bei Teil II des Yakuza-Schlachtfestes in Grenzen und so kann man als Fan von ordentlich blutigem Japan-Trash auch hier getrost zugreifen und wird seinen Spaß daran haben.



###Christoph Höhl###




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