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Movie-Review: Book of Blood (Sunfilm Entertainment)

Die Toten haben ihre Wege, und diese führen zu Kreuzungen, an denen die Toten immer wieder zu uns finden. Und wenn man sich an einer solchen Kreuzung aufhält, sollte man stehen bleiben und zuhören. Denn die Toten haben Geschichten zu erzählen.

Book of Blood Cover (C) Sunfilm / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie junge Spezialistin für Paranormales, Mary Florescu, untersucht den Fall des mysteriösen (und blutigen) Todes eines jungen Mädchens, das im Haus ihrer Eltern durch scheinbar unsichtbare Mächte ums Leben kam. Gemeinsam mit ihrem Assistenten und dem Studenten Simon, der offensichtlich über besondere Kräfte verfügt, begibt sie sich in das nun verlassene Eckhaus, um nach Beweisen für die Existenz von Geistern zu suchen. Diese sind schnell gefunden, denn das alte Gemäuer stellt sich als eine Art Kreuzung der Toten heraus, an der die geplagten Geister darauf warten, dass man ihnen Gehör schenkt und ihre Geschichten weiter erzählt. Doch als ihnen dieser Wunsch nicht erfüllt wird, muss Simon auf schmerzhafte Weise herausfinden, dass Geduld nicht unbedingt eine Stärke der Toten ist.


Der Film basiert auf der gleichnamigen Sammlung von Kurzgeschichten des genialen Horrorschöpfers Clive Barker. Der hier verfilmte Part ist die einleitende Rahmenhandlung der Geschichten und so nur ein kurzer Auszug aus Barkers Können. Die britische Verfilmung vom Regisseur John Harris kann zwar nicht mit riesigem Budget oder bombastischen Effekten auftrumpfen, dafür aber mit subtiler Spannung und düsteren Bildern. Fazit: Eine wunderbar gruselige Geschichte in einer durchaus anregenden Darstellung. Für Fans des Genres auf jeden Fall sehenswert!


# # #  Maria Capek  # # #
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