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Movie-Review: Drag Me To Hell (Universal)

Der Film erzählt die Geschichte von Christine Brown (Alison Lohman), die glücklich verliebt und zumindest mäßig erfolgreich in ihrem Job ist. Als sie aber einer alten, unheimlichen Zigeunerin den Aufschub ihrer Kreditrückzahlung verweigert wird sie von der Alten aufs Böseste verflucht.

Drag me to Hell Cover (C) Universal / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIhre Leben gerät völlig aus den Fugen, sie wird gejagt, verfolgt und hat nur drei Tage Zeit den Fluch zu brechen bevor sie auf ewig in die Qualen der Hölle hinab gezogen wird. Sehr einfacher Plot und auch schon hunderte Male im Horrorfilm verwurstet. Aber eben nicht von Sam Raimi, der aus diesem einfachen Plot ein Feuerwerk aus klassischen Horrorelementen zaubert in welchem er beinahe wieder zu seiner "Evil Dead"–Hochform aufläuft.


Mit genial ekelhaften und schockierenden Szenen, angefüllt von absurder Situationskomik und subtilem Humor, lässt er Christine systematisch in ihr Verderben rasseln. Von Gnade ist keine Spur: Man ekelt und gruselt sich spätestens ab dem Catfight in Christines Auto und hört bis kurz vor dem Ende nicht mehr auf damit. Aber Raimi zeigt uns etwas, das wir durch den möglichst real wirkenden Schock-Horror der letzten Jahre beinahe vergessen haben: wie viel Spaß es machen kann Horror zu sehen.


Er schafft es eine andauernd angespannte Atmosphäre des Schrecklichen aufzubauen und trotzdem muss man beinahe mehr lachen als sich fürchten. Diese gelungene Kombi aus Grusel und Humor (der beinahe wirkt als sei er zufällig entstanden) ist es die diesen Film zu einer Perle werden lässt. Er hat kein großartiges Drehbuch, keine neuen Effekte, kein überraschendes Ende oder gar Ideen, die die Horrorwelt noch in Aufruhr versetzen könnten. Er macht einfach nur Spaß. Brutal viel Spaß!



# # #  Christoph Höhl  # # #





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