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Movie-Review: Frozen – etwas hat überlebt! (Ascot Elite)

Die globale Erwärmung befreit eine Gefahr, die seit der Eiszeit eingeschlossen war. Wird die Menschheit überleben?

frozen (c) Ascot Elite / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie Forschungsexpedition von Umweltschützer Dr. Kruipen und seinem Team gerät außer Kontrolle. Trotz Warnung folgt ihnen eine Gruppe von Studenten, darunter seine Tochter. Aufgrund der globalen Erderwärmung wurde etwas freigesetzt, das seit der Eiszeit gefangen war. Die Parasiten, oder prähistorischen Käfer, verbreiten sich rasch. Kann die Menschheit gerettet werden?


Der Plot erinnert stark an eine Mischung aus einigen Folgen "Akte X" und einem Stephen King-Roman. Die Handlung bietet nichts Neues. Wie in den meisten Horrorfilmen dieser Art werden die Hauptdarsteller in der Isolation mit der Gefahr ausgesetzt und müssen gegen das Sterben und die menschlichen Schwächen ankämpfen und verhindern, dass ein irrer Professor das Übel auf die ganze Menschheit loslässt. Manchmal lässt der Realismus derart zu wünschen übrig, dass man sich das Lachen einfach nicht verkneifen kann. Das Abhacken einer Hand muss nicht unbedingt eine Minute dauern. Nicht alle Darsteller überzeugen. Selbst für das Horrorfilmgenre sind manche Charaktere sehr überzeichnet. Val Kilmer als irrer Professor, der sogar seine eigene Tochter für eine höhere Sache opfert, trägt die Handlung, auch wenn sogar er stellenweise schwächelt. Der Rest der Darsteller bleibt nicht zwangsläufig im Gedächtnis.


Die DVD besitzt die Standardausstattung: Man kann zwischen Deutsch und Englisch wählen und deutsche Untertitel einstellen. Das Bonusmaterial ist überschaubar: Original-Trailer, Trailershow und eine Kategorie "Beim Dreh", die nichts anderes als Interviews mit den Darstellern, dem Regisseur usw. und ein Making-Of bedeutet. Wer etwas Besonderes erwartet wird sicher enttäuscht.


Fazit: Für Horrorfilmfans bietet die Handlung zwar nicht viel Neues, aber wer lachen will, ist hier gut beraten. Aber Vorsicht: zartbesaitete Naturen könnten doch an ihre Grenzen stoßen.

# # # Kathrin Schauer # # #






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