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Movie-Review: In meinem Himmel (Paramount)

Susie Salmon ist gerade erst vierzehn Jahre alt, als sie von George Harvey, einem scheinbar harmlosen Junggesellen aus der Nachbarschaft, ermordet wird.

In meinem Himmel Cover (C) Paramount Home Entertainment / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDoch ihr Geist findet keine Ruhe und so beobachtet sie die weiteren Geschehnisse aus einer surrealen Zwischenwelt - aus ihrem Himmel. Sie beobachtet ihre Familie, die an der Trauer zu zerbrechen scheint, sie beobachtet ihre erste große Liebe Ray und sie beobachtet wie ihr Mörder ungestraft davon kommt, nur um sich gleich nach dem nächsten wehrlosen Opfer umzusehen.


"In meinem Himmel" beruht auf dem Roman "The Lovely Bones" von Alice Sebold und ist wohl einer der ungewöhnlichsten Filme der letzten Jahre. Zumindest darüber waren sich Kritiker sowie Fans des tieftraurigen Märchens einig. Dabei stellt vor allem der scharfe Kontrast zwischen farbenprächtiger Phantasiewelt und harter Realität die eigentliche Faszination dar. Regisseur Peter Jackson griff auch hier, wie bei all seinen bombastischen Filmprojekten tief in die Special Effects Trickkiste und erschuf so eine malerische aber manchmal auch sehr pathetische Welt.


Doch vor allem die großartige Darbietung der jungen Schauspielerin Saoirse Ronan, die bereits in "Abbitte" ihr großes Talent unter Beweis stellte, verleiht der Geschichte ihre Tiefe. Besonders die Sympathie, die man von der ersten Filmminute an für die jungen Susie hegt, macht es für den Zuseher schwer, dieses traurige Schicksal mit ansehen zu müssen. Doch auch die schauspielerischen Leistungen von Mark Wahlberg und Rachel Weisz (als Susies verzweifelte Eltern), sowie die von Stanley Tucci (als wahnsinniger Mädchenmörder), verleihen dem Film noch mehr tragische Glaubhaftigkeit.


Fazit: "In meinem Himmel" ist ein außergewöhnlicher und auch schwer verdaubarer Film, der für hartgesottene Thriller Fans jedoch etwas zu "langsam" und unblutig sein könnte.



# # #  Maria Capek  # # #


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