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Nastrand: Eine Geschichte aus der Edda

Wacht man ohne Erinnerung an einem Strand voller Leichen auf, ist wohl etwas gehörig schief gelaufen. Held Thorkel muss den Ursachen für seine ungewollte Destination schnell auf den Grund gehen, denn der Weg nach Walhalla ist kein einfacher.

(C) Edition Moderne / Nastrand: Eine Geschichte aus der Edda / Zum Vergrößern auf das Bild klickenErst einmal muss der gestrandete Held feststellen, dass ihm seine Sklavin Deirdre mit ins Reich der Toten gefolgt ist. Der Gang zum Habitat der untoten Mörder und Eheberecher war beileibe kein freiwilliger, doch warum er nicht in Walhalla, sondern am Leichenstrand der Totengöttin munter wurde, ist dem Wikinger ein Rätsel. Das zu ergründen ist in Hels Reich gar nicht so einfach und je mehr Informationen sich zusammenfügen, desto mehr beginnt Deirdre am Heldenmut ihres Meisters zu zweifeln.


Autor und Zeichner Søren Glosimodt Mosdal hat sich als Vorlage eine eher weniger bekannte Fabel aus der nordischen Mythologie ausgesucht. Was ein kluger Schachzug war, ist die großteils unbekannte Geschichte doch der Grund dafür, dass die Spannung erhalten bleibt. Dazu trägt auch der dunkle, in schwarz und weiß gehaltene Zeichenstil Mosdals bei, durch den er eine immer düstere und perfekt zum Leichenstrand passende Stimmung erzeugt. Spannend und optisch eindrucksvoll in Szene gesetzt ist der Einstieg für jene, die in nordischer Mythologie keine Erfahrung haben, vielleicht etwas ruppig, jedoch verliert man sich auch als Edda-Laie schnell in der schönen Geschichte und den wuchtigen Inszenierungen.


 
# # # Christoph Höhl # # #



Publisher: Edition Moderne




 


 
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