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OZZY OSBOURNE - Black Rain

Epic/Sony BMG

OZZY OSBOURNE black rain (c) Epic/Sony BMG / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAuf dem Cover sieht der Madman ja reichlich lädiert aus, gottlob setzt sich dieser Trend auf dem neuesten Output nicht weiter fort. Überraschend vital präsentiert unser liebster Fernsehkasperl sein erstes Studiomaterial seit „Down To Earth“ (2001), auf dem ja zu allem Übel das nervtötende „Dreamer“ enthalten war. Kleiner Trost für Schmalzfreunde: auf „Black Rain“ sind zwei beinahe ebenbürtige Weichspüler enthalten! Bei den restlichen Tracks besinnt sich „uns Oz“ aber zurück zu seinen Wurzeln und macht ordentlich einen auf Rock’n’Roll. Dass an der Qualität der Songs aber auch seine Band (bestehend aus Zakk Wylde, Mike Bordin und Basser Blasko) nicht unwesentlichen Anteil hat, steht außer Frage – nur Singen, Grinsen und Gestikulieren muss der Herr noch selber, was uns ja eigentlich auch reicht. Die Songs muss er ja eh nicht alleine schreiben. Ohne seine erlesene Instrumentalfraktion wäre OZZY heute wahrscheinlich nur mehr die Hälfte wert. Aber wenigstens singt er wieder wie ein halbwegs junger, gelifteter Gott und ringt sich selbst die besten Songs seit „No More Tears“ ab. Schmalz-Alarm gibt’s zwar wie gesagt bei „Lay Your World On Me“ und „Here For You“ (Songs, zu denen ihn wahrscheinlich wieder mal die gute Sharon unter Androhung von Trockenlegung gezwungen hat), aber ansonsten folgt hier ein solider Rockhadern dem anderen. Besonders das rasante „Silver“, das relativ harte „I Don’t Wanna Stop“ und der als Südstaaten-Rocker getarnte Titeltrack lassen all das vergessen, was der gute Mann sonst so nebenbei ablässt, wenn ihm grad fad ist oder die Hunde wieder mal aufn Teppich gekackt haben. „Black Rain“ ist überraschend frisch für eine OZZY-Scheibe aus dem dritten Jahrtausend und hilft vielleicht ein wenig, das doch etwas angeschlagene Image des Madman wieder ein wenig geradezubügeln. Zakk Wylde ist ebenfalls bei bester Spiellaune und liefert auch wieder mal ein paar enorme Soli und jede Menge groovender Monsterriffs als Meterware ab. Alle, die „Ozzmosis“ und „No More Tears“ mochten, kommen wahrscheinlich auch hiermit klar. Mit „Black Rain“ macht OZZY, wenn auch nicht alles, so wenigstens einiges wieder gut.
www.ozzy.com
MikerOwavE (7)
 
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