Drei körperlich behinderte Menschen wollen gemeinsam eine Punkband gründen, dazu fehlt nur noch der Drummer, doch der ist nicht benachteiligt, also muss sein Unvermögen das Schlagzeug zu bedienen als Handicap herhalten und schnell wird klar, dass damit der Teufel Einzug in die Dorfpunk-Szene hält und ein grausames Spiel aus Kontrolle, Perversion und finaler Katastrophe seinen Lauf nimmt...
Ein abgehalfterter Joaquin Phoenix vergisst nicht nur vor aller Augen auf die Trimmung seiner Gesichtsbehaarung, sondern beweist der Öffentlichkeit aufgrund seiner neu entdeckten Rap-Fähigkeiten, dass er nun völlig den Verstand verloren hat...
Perversion, Sex und Gewalt. Das sind die grundlegenden Eckpfeiler, um die sich die drei Geschichten dieser Horror-Anthologie letztlich drehen. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Kunst ist ja nichts Neues. Dass sie ihren Anfang in alten Höhlenmalereien hat, ist auch keine frische Offenbarung, dass aber schon vor 32.000 Jahren regelrechte Gemälde an die Wand einer französischen Höhle gemalt wurden, ist da schon etwas bemerkenswerter. Dachte sich wohl auch Werner Herzog...
So hoffnungsvoll dieser Band beginnt, so trostlos erweist sich die Lage für die Überlebenden am Ende.
Mit "Stolz und Vorurteil" hat es funktioniert, warum also nicht auch "Yakuza" mit Zombies aufpeppen?