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Pol Pot Polka: Ein Fall für Kay Blanchard

Die speziellste Spezialagentin, die der MI6 zu bieten hat, ist zurück. Und mit ihr eine Menge abstruser Monster und unüblicher Bösewichte.

(C) Evolver Books / Pol Pot Polka: Ein Fall für Kay Blanchard / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGedächtnis- und ahnungslos findet sich Agentin Kay Blanchard im überaus dekadenten und fast schon "campygen" Kambodscha wieder. Als war es nicht schon schlimm genug im Feindesland gestrandet zu sein, sieht sie sich auch noch prompt von einer Horde wildgewordener Golfzombies und schießwütiger Nonnen umgeben... und das gerade einmal auf Seite 26.

Teil zwei der der Geschichte um die Drogen konsumierende und den Beischlaf schätzende (sowie reichlich pflegende) Protagonistin setzt ziemlich genau da an, wo der vorangegangene Part "The Nazi Island Mystery" endete. Der Autor r.Evolver setzte auch hier wieder auf die Stilmittel seiner Wahl – trashige Handlung, Cliffhanger am Ende jedes Kapitels, die ihresgleichen noch suchen, kultige Einleitungen inklusive Musikempfehlungen für puren Lesegenuss und Dialogen mit reichlich Kraftausdrücken.


Kurz gesagt ist "Pol Pot Polka" Pulp der ersten Güte und das muss man mögen, wenn man daran Spaß haben will. Ansonsten liest sich das Ganze schnell wie ein Groschenroman samt barbusiger Dame auf dem Cover – was es im Grunde auch irgendwie ist, obwohl die Barbusigkeit fehlt. Einziger Wehrmutstropfen ist die überaus bundesdeutsche Sprache, die verwendet wird. Warum muss eine britische Geheimagentin wie aus "Alarm für Cobra 11" klingen? Fazit: Für Trash- und Pulp-Fans sehr zu empfehlen!


 
# # # Maria Capek # # #



Publisher: Evolver Books



 
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