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Review: Die Chroniken der Elfen – Elfentod

"Dramatisch, dunkel, meisterhaft" – so kündigt sich Band 3 an und setzt die Erwartungen an Hohlbein sehr hoch.

(C) Otherworld Verlag / Die Chroniken der Elfen: Elfentod / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSeit ihrem letzten Abenteuer sind fünf Jahre vergangen, nun sitzt Pia wegen Mordes lebenslänglich in einem brasilianischen Gefängnis. Die magische Welt Weißwalds und die Welt, wie sie uns bekannt ist, verschwimmen immer mehr ineinander. Einige Seiten kürzer als seine Vorgänger, knüpft "Elfentod" nahezu nahtlos an deren Ereignisse an. Man sollte "Elfenblut" und "Elfenzorn" auf jeden Fall gelesen haben, um sich hier zurechtzufinden. Die meisten Charaktere kennt man bereits aus den vorhergehenden Bänden, auch wenn einige hier eine Wandlung erfahren.


"Die Chroniken der Elfen" gehörte in den letzten Jahren zu Hohlbeins stärkster, bester und vielversprechendster Buchreihe. Ganz kann dieser Band die in ihn gesetzten Erwartungen leider nicht erfüllen. Diesmal rückt die Handlung merklich in den Hintergrund, die Geschichte kommt nur schleppend voran. Pias Flucht aus dem Gefängnis, ihre Suche nach der verschwundenen Tochter und ihre konfusen Träume lassen jedoch einiges an Spannung aufkommen. Leider sind auch langweilige Passagen darunter, in denen Handlung und Spannung beinahe zum Erliegen kommen. Auch das Ende kann diesmal nicht so überzeugen.


In einigen wenigen Abschnitten erkennt man dennoch den Hohlbein, wie er zu seinen besten Zeiten geschrieben hat. Allerdings kann "Elfentod " noch punkten: Bei der Gestaltung des Covers hat sich der Otherworld Verlag wieder selbst übertroffen. Insgesamt kann "Elfentod" in Sachen Spannung mit seinen Vorgängern nicht ganz mithalten. Trotzdem lohnt es sich, den einen oder anderen Blick in das Buch zu werfen, in die Welt Weißwalds einzutauchen und sich auf den vierten Band zu freuen.



# # # Kathrin Schauer # # #



Verlag: Otherworld





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