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Review: Onkel Dagobert – Milliardenraub in Entenhausen!

Jaja, das liebe Geld. Wer es besonders schätzt und noch dazu eine Menge davon hat, muss es natürlich stets tapfer bewachen. Und für einen gewissen Fantastilliardär ist das eine wahre Lebensaufgabe…

(C) Ehapa / Onkel Dagobert: Milliardenraub in Entenhausen! / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZwei Namen sollten nicht nur dem eingefleischten Donaldisten, sondern auch gelegentlichen Disney-Lesern ein Begriff sein: Carl Barks und Don Rosa. Schließlich haben die beiden amerikanischen Comic-Künstler die Duck’sche Welt maßgeblich geprägt und nach ihren Vorstellungen geformt. Bereits in den ersten Heften der seit sage und schreibe 60 Jahren durchgehend erscheinenden "Micky Maus" konnten die deutschen Leser Bekanntschaft mit Barks schließen, aus dessen Feder unter anderem Dagobert Duck, Gustav Gans, die Panzerknacker, Gundel Gaukeley, Daniel Düsentrieb und Mac Moneysac stammen. Noch heute erfreuen sich seine von der nicht minder legendären Dr. Erika Fuchs kongenial übersetzten Geschichten ungebrochener Beliebtheit. Nicht minder eindrucksvoll das Schaffen von Don Rosa, der mit "Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden" die definitive Biographie der reichsten Ente der Welt verfasst und ein ebenso lustiges wie einfühlsames Meisterwerk der Neunten Kunst vorgelegt hat.


Er ist es dann auch, der für den Hardcover-Band "Onkel Dagobert – Milliardenraub in Entenhausen" das Vorwort besorgt hat, und dann ebenso wie Barks auf fast 400 Seiten allerlei zwielichtige Gestalten versuchen lässt, an das Vermögen (beziehungsweise den Glückszehner) des alten Geizhalses zu gelangen. Kaum zu glauben, die versammelten Geschichten decken einen Veröffentlichungszeitraum von sechs Jahrzehnten ab und haben nichts von ihrem Charme eingebüßt. Sei es der auf winzig kleine Größe geschrumpfte Geldspeicher, der von Ameisen in ihren Bau entführt wird, Bücher lesende Panzerknacker oder Gundel Gaukeley in diversen teuflischen Verkleidungen – Onkel Dagobert bleibt stets (mehr oder weniger) Herr der Lage – egal ob in Barks locker-leichten oder Rosas hyperdetaillierten Strichen gehalten. Sehr informativ auch das Vorwort von Andreas Platthaus, nicht minder die fein säuberliche Auflistung der Quellenangaben zu den einzelnen Storys. Lohnenswerte Comic-Geschichtsstunde!



# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Ehapa





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