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Sherlock Holmes Chronicles 41

Treibt tatsächlich ein Werwolf in Schottland sein Unwesen? Die örtliche Bevölkerung ist davon überzeugt und fürchtet die Vollmondnächte.

(C) WinterZeit / Sherlock Holmes Chronicles 41 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSherlock Holmes stand dem Übernatürlichen immer stets ablehnend gegenüber und hielt die Sichtung von Geistern und Gespenstern für ausgemachten Humbug. Das Schreiben eines Adeligen aus den schottischen Highlands lässt den großen Detektiv jedoch aufhorchen. In den Wäldern und Dörfern in der Nähe von Blackwood Castle soll ein Werwolf sein Unwesen treiben. Sherlock Holmes reist mit seinem treuen Freund Dr. Watson Richtung Norden, um die wahren Hintergründe der seltsamen Vorgänge im Hochland zu klären. Je weiter die Reise voranschreitet, umso größer werden die Zweifel des Detektivduos. Unheimliches Gebrüll dringt des Nachts aus den nahen Wäldern. Fellreste, die eindeutig einem Wolf zuzuordnen sind, werden gefunden. Und als ob dies alles noch nicht genug offene Fragen zurücklassen würde, sehen sich die beiden Spürnasen bei ihrer Ankunft auf dem Schloss scheinbar tatsächlich mit einer blutgierigen Bestie konfrontiert. Wird es Sherlock Holmes gelingen, Licht in die Angelegenheit zu bringen?


Fälle, bei denen es der berühmte Detektiv aus der Baker Street mit scheinbar übernatürlichen Gegenspielern zu tun bekommt, waren bei Arthur Conan Doyle eher rar gesät, auch wenn sie sich großer Beliebtheit bei der Leserschaft erfreuten, wie "Der Hund der Baskervilles" oder "Der Vampir von Sussex" beeindruckend unter Beweis stellten. Der neueste Fall der "Sherlock Holmes Chronicles" sorgt lange Zeit für Spannung durch zwei entscheidende Fragen: Wer oder was treibt sein Unwesen in und um Blackwood Castle und welches Interesse verbirgt sich dahinter? Alle Entscheidungen, die Sherlock Holmes schließlich auf die Spur des Täters führen, erschließen sich leider nicht auch unbedingt für den Hörer, da Holmes sein Publikum nicht immer an all seinen Gedankengängen teilhaben lässt. Dies macht ein Miträtseln natürlich unmöglich, was aber bei der vorliegenden Geschichte nicht weiter ins Gewicht fällt, denn die Stärken liegen eindeutig woanders.


"Der Fluch von Blackwood Castle" profitiert enorm von einer von Beginn an sehr dichten und unheimlichen Atmosphäre, die alle wichtigen Zutaten mitbringt, um als unterhaltsame Gruselstory zu funktionieren. Dunkle, schaurige Wälder, eine verwinkelte nächtliche Burg und dazu ein schreckliches Monster, das den Menschen nach dem Leben trachtet. Dem gegenüber steht der analytische Verstand von Sherlock Holmes, der nicht gewillt ist, dem Aberglauben zu verfallen und die tatsächlichen Ursachen für den Mummenschanz zu ermitteln. Damit rücken zwei Ausgangspunkte ins Zenrum des Geschehens, die eigentlich nur schwer vereinbar scheinen, aber doch erstaunlich gut miteinander harmonieren und beste Unterhaltung bieten. Insgesamt erwartet den Hörer ein abwechslungsreicher und spannender Fall, der erst kurz vor dem Ende alle Karten auf den Tisch legt und Täter und Motiv offenlegt.


Die Geräusche sind gut gewählt, verdichten die ohnehin gelungene Stimmung und sorgen für eine ordentliche Gänsehautatmosphäre. Der Soundtrack, der bereits in den vorherigen Folgen zum Einsatz kam, wird erneut variiert und kommt an einigen Stellen deutlicher düsterer aus den Boxen als so einige Male zuvor, was aber hervorragend zum Grundtenor dieser Folge passt. Neben dem bereits bekannten Gespann aus Till Hagen als Sherlock Holmes und Tom Jacobs, das auch hier wieder eine gute Figur abgibt, gilt es einige weitere undurchsichtige und merkwürdige Charaktere eine Stimme zu verleihen. Diese Aufgabe übernehmen, Roland Hemmo, Kaspar Eichel, Uschi Hugo, Boris Tessmann und Michael Iwannek, die allesamt mit ihrer guten Leistung dazu beitragen, dass mit "Der Fluch von Blackwood Castle" eine weitere überzeugende Geschichte innerhalb der Serie ihren Platz findet.


 
# # # Justus Baier # # #



Publisher: WinterZeit




 


 
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