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Silver 2

Finnigan und seine Crew mischen sich unter die Gäste von Dracula höchstpersönlich, um dem begehrten Schatz näherzukommen.

(C) Schreiber & Leser / Silver 2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenSchon bevor potentielle neue Leser durch den Abdruck des ersten Kapitels in einer eigenen "Gratis Comic Tag"-Ausgabe angefixt worden sind, lag bereits der zweite Akt von "Silver" vor, erneut mit passenderweise lieblich in besagter Farbe schimmerndem Titelschriftzug. Darin erfährt Finnigans Team zunächst durch den Einbruch bei einem Transportunternehmen, welches seit Jahr und Tag seltsamerweise nur einen einzigen Kunden hat, wohin die Reise in Richtung des angestrebten Silberschatzes genau gehen wird. Wie der Titel des vorliegenden Bands verrät, steht eine Fahrt auf dem Orient-Express auf dem Plan, bei man jedoch gezwungen ist, mit den Wölfen zu heulen.


Das bedeutet nichts Anderes als sich zu tarnen, um unter den diversen Blutsaugern, die als Passagiere an Bord sind, nicht aufzufallen. Zunächst gilt es jedoch, sich eine gültige Einladung zu verschaffen, was für einen Profifälscher allerdings kein Hindernis darstellt. Der tatsächliche Endpunkt der Zugreise, an dem offiziell längst keine menschlichen Passagiere mehr mitreisen, liegt natürlich in Transsylvanien. Und die Aufdeckung der Identität von Finns Gruppe gleicht spätestens dann dem Todesurteil, als man im Schloss des Nachfahren von Drah-Khann, welcher sich zur Walpurgisnacht vermählen soll, angekommen ist.


Wenn man Stephan Franck, Erzähler und Illustrator in Personalunion, eines keineswegs vorwerfen kann, dann ist das eine langatmige Erzählweise. Die Story schreitet zügig voran, ohne allerdings darauf zu vergessen, die barock-gruselige Atmosphäre in entsprechende Bilder zu gießen, die darauf warten von den Augen des Lesers aufgesogen zu werden. Und das stilistisch wieder irgendwo zwischen dem großen Mike Mignola und dem "Animated"-Stil der DC-Zeichentrickserien aus den 1990ern, doch weit entfernt von bloßem Epigonentum. Den Beweis dafür liefert nämlich auch der Anhang, in dem der Künstler interessante Einblicke in die Herangehensweise an sein Werk liefert.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Schreiber & Leser




 


 
Langsam aber sicher müssen auch seine Kollegen erkennen, dass hinter Spadaccinis Verschwinden doch mehr steckt als angenommen.
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