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Studioreport DEADLOCK

Am 15.08.2014 erscheint ein wahres Monster-"Best of" der deutschen Metaller DEADLOCK. 30 Songs der Lifeforce-Ära kommen im schicken Digipak unter dem Namen "The Re-Arrival" unters Volk, und bevor ihr in SLAM #75 eine feine Story zur Entstehungsgeschichte genießen könnt, gewährt Fronter John Gahlert einen Einblick in die Gesangsaufnahmen der Doppelplatte.
DEADLOCK / Foto_1 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenHamburg City. Sabine und ich stehen vor dem altehrwürdigen Chameleon Studio in Hamburg. Angeblich. Wo wir uns nach acht Stunden Odyssee vom tiefen Süden in den hohen Norden befinden, ist uns etwas schleierhaft. Zwischen einer Diakonie… und einem Norma- Markt. Es gibt hier eine Tür (zur Unterwelt?), sonst nichts. Aber siehe da, die Tür öffnet sich und heraustreten zu unserer grenzenlosen Begeisterung unsere beiden Produzenten Alexander Dietz und Eike Freese.

DEADLOCK / Foto_2 / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Wart ihr schon einmal hier und wisst ihr eigentlich, was hier schon alles vom Band gerollt ist?", ist die erste, etwas süffisante Frage. Kopfschütteln ist die Antwort. Wir folgen den beiden in das Innere und sind sofort platt, überwältigt von diesem Charme. Hier gaben sich also die Stars und Sternchen die Klinke in die Hand, das Who is Who der Musikszene. "Das Chameleon Studio war in den 1990ern das Aufnahmestudio schlechthin in Deutschland – hier haben sich Weltstars wie TINA TURNER und ROY BLACK die Klinke in die Hand gegeben", lautet die Antwort auf die verbal nicht gestellte Frage.

Da stehen wir nun, inmitten dieser Zigarrencharme-Athmo, dunkle Holzmöbel, grobmaschiger, fleckiger Spielhallenteppich, Pooltische, ungefähr (ich schätze mal so grob) 836 Aschenbecher und betörender, sanfter Kaffeegeruch. UDO LINDENBERG fehlt noch, dann ist die Sache perfekt… Killer! Vieles gesehen, vieles erlebt – aber tief beeindruckt. Alexander und Eike führen uns durch die heiligen Hallen, zeigen uns hochwertigste Technik und perfekt ausgestattete Aufnahmeräume. Wenn diese Wände sprechen könnten, alter Schwede…

DEADLOCK / Foto_3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWir begleiten unsere Gastgeber ins Studio 2, wo bereits unser Gitarrist und Songwriter, Sebastian, auf uns wartet. Er bastelt bereits seit Tagen zusammen mit Alexander und Eike an den Demos der neuen Songs. "Wir sind super zufrieden, auch wenn wir nicht geschlafen haben – die Songs haben große Momente – jetzt seid ihr dran", gähnt er uns an. Alexander manövriert mich nach hinten in einen kleinen Nebenraum und raunt mir mit einem verschmitzten Lächeln zu: "Hier hat GOTTLIEB WENDEHALS 'Polonäse Blankenese' eingesungen... wehe du lieferst heute etwas Schlechteres ab. " Ob der Gottlieb damals auch solchem Druck ausgesetzt war?

DEADLOCK / Foto_4 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZum allerersten Mal hören wir nun die neuen DEADLOCK-Songs. Und wieder, und wieder und wieder, wow! Mit einiger Genugtuung lässt sich feststellen: "Das klingt verdammt nochmal nach DEADLOCK – melodisch, trotzdem hart ins Gesicht, verspielt und trotzdem gerade... eure Fans werden das begrüßen. " Nochmals wow!
Wenn es eine Band gibt, die den Inbegriff eines Powertrios darstellt, dann MOS GENERATOR – während ihrer Shows fragt man sich unweigerlich, weshalb eigentlich irgendjemand jemals mit einem weiteren Gitarristen, einem Keyboarder, einem Organisten oder sonstigem Schnickschnack den knappen Platz auf der Bühne zustellt.
Anlässlich der beiden von ihm verfassten, kürzlich veröffentlichten Graphic Novels, von denen eine sich dem legendären THE WHO-Drummer Keith Moon widmet, haben wir dem sympathischen britischen Autor einige Fragen gestellt.
Ein besonderes Festivalerlebnis am Firmengelände von Framus & Warwick mit Nähe zu den Künstlern, Feuerwerk und After Show Party.
Anlässlich seiner bei POPCOM erscheinenden Werkschau haben wir um eine Audienz beim sympathischen Kreativ-Tausendsassa gebeten, um ihm unter anderem dazu einige Fragen zu stellen.

Pogo, Bier und Traudi sorgten für unvergesslichen Abend.
TURBOBIER entfliehen der Einsamkeit on the road ganz einfach indem sie sich der TERRORGRUPPE anschließen. Marco Pogo erzählt in Teil 5 des Tagebuches von den ersten Konzerten mit den Punk-Giganten, aber auch Axel Kurt von WIZO war mit dabei.
Rock Classics
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