Randy Bradbury von PENNYWISE hat sich mit Protools geklont. Das Verfahren kennt er ja schon von PENNYWISE: Prototyp erstellen (Melodien, Song, Sound, Auftreten, Band) und das Muster auf Absorbtionstypen (Bands, Szenen, die 90er Jahre) übertragen. So kann er immerhin alles allein machen und in 84 DAY SYNDROME Gitarre, Bass, Schlagzeug und den Gesang übernehmen. Das Erstaunliche ist, dass sich alle sechs Songs hören lassen können (ganz im Gegensatz zum Kasperletheater, das Tim Lambesis mit AUSTRIAN DEATH MACHINE abfährt). Von „No Survivors“ bis „Complete Oblivion“, die Mischung aus stringentem Songwriting und guten Melodieideen stimmt und dürfte zumindest jeden PENNYWISE-Fan zufrieden stellen. GLUEFACTORY drücken kaum weniger auf`s Gaspedal, bringen jedoch mehr Variation in ihr Spiel und binden die Aufmerksamkeit mit etlichen geradezu hysterischen Momenten. Richtig, auch hier hat Randy Bradbury die Finger am Bass. Spätestens bei „Side Car Airbag“ fragt man sich ernsthaft, warum diese Band auf europäischem Boden bisher kaum Fuß fassen konnte. Vielleicht sollte Bradbury etwas Zeit bei PENNYWISE abzwacken und hier investieren, es könnte sich lohnen.www.longbeachrecords.de/84days
Sebastian Kötz (7)





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