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AVENGED SEVENFOLD - s/t

Warner Music

AVENGED SEVENFOLD s/t (c) Warner Music / Zum Vergrößern auf das Bild klickenEin Album mit dem eigenen Namen zu betiteln, versprüht immer einen gewissen Charme von Größenwahn. Manche sprechen in diesem Zusammenhang vom „ultimativen“ Album ihrer Karriere, andere wiederum wollen den „einzigartigen“ Zusammenhalt innerhalb des Bandgefüges demonstrieren und manche sind wohl schlicht und einfach zu unkreativ, sich einen brauchbaren Titel zu überlegen. AVENGED SEVENFOLD führen den Albumtitel auf den erstmaligen Verzicht auf einen Produzenten zurück. Ein mutiger Schritt – Das muss man den Jungs aus dem kalifornischen Surf-Mekka Huntington Beach lassen. Zumal immer mehr Bands die Bedeutung eines renommierten Sound-Gurus zu schätzen wissen. Er kann mittelmäßigen Longplayern immerhin das gewisse Etwas verpassen und Rohdiamanten den letzten Schliff verpassen. Es ist kein Geheimnis, dass sich METALLICA auf ihrem kommenden Album mehr denn je auf die Dienste von Rick Rubin setzen. Und es ist vermutlich auch kein Zufall, dass jene Alben, an denen beispielsweise Colin Richardson (AS I LAY DYING, BULLET FOR MY VALENTINE, etc.) Hand anlegt, regelmäßig in den vorderen Chartregionen zu finden sind. Die fünf Retro-Metal-Freaks von AVENGED SEVENFOLD lassen sich von diesen Fakten allerdings nicht einschüchtern, und ihr Mut wird, trotz der offensichtlich ungünstigen Vorzeichen, verdienterweise belohnt. Minutenlange Soli, keine Angst vor großen Melodien und ein offensichtliches Retro-Faible – einmal mehr machen die Jungs deutlich, wie sich Axl, Duff, Slash und Co. anno 2007 angehört und vermutlich auch ausgesehen hätten. Der neueste Longplayer strotzt nur so vor ungestümer 80’ies Energie und der Passion, sich selbst zu inszenieren. Zwar gibt es manchen Moment auf neuestem Longplayer, der mit einem selbsternannten „Sound-Guru“ wohl nicht passiert wäre, wie die verzerrte Stimme auf „Lost“ oder die Südstaaten-Ballade „Dear God“, doch der Rest des neuen Albums knallt durchgehend und lässt in Zukunft wohl so manchen Produzenten um seinen Job fürchten.
www.avengedsevenfold.com
Mathias Mayer
 
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