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BAD RELIGION - New Maps Of Hell

Epitaph

BAD RELIGION new maps of hell (c) Epitaph / Zum Vergrößern auf das Bild klickenJa, ich bin BAD RELIGION-Fan der ersten Stunde und schäme mich nicht dafür – und ja, ich mag auch die späteren Alben der kalifornischen Punkrock-Heroen um Frontmann und Universitätsdozent Dr. Greg Graffin. Es gibt aber auch absolut nichts, dessen man sich schämen müsste. Mal abgesehen davon, dass BAD RELIGION so ziemlich jede, aber wirklich jede der heute angesagten Melodic-Punkrock-Combos maßgeblich beeinflusst haben (man nehme zum Beispiel nur RISE AGAINST), machen die Herren aus L.A. einfach verdammten Spaß, und das nach nunmehr 14 Studioalben und 27 Jahren des aktiven Bestehens. Immer noch. Es gibt kaum eine Band, die ihren eigenen, selbst kreierten Stil so dermaßen kultiviert und perfektioniert hat, wie Graffin & Co., und sich selbst über so lange Zeit treu geblieben ist. Allein dafür gebührt ihnen jegliche Hochachtung. Mit „New Maps Of Hell“ fügen BAD RELIGION ihrer beeindruckenden Diskografie einen weiteren Baustein hinzu, der zwar nicht das stärkste, sicher aber auch nicht das schwächste Glied der Albenkette bildet. Ich hoffe, dass jetzt niemand ernsthaft wissen will, wie’s denn klingt, aber für den Fall: gut, flott, melodisch und – as usual – mit einer Menge beißend-sozialkritischem Ätzstoff in Graffins hochintelligenten Texten. BAD RELIGION kennen ihre eigen Geschichte und bedienen sich ihrer mit aller gebotenen Selbstverständlichkeit. Sozusagen als Bonus kann man raten, welcher neue Song von welchem bereits geschriebenen oder welcher Alben-Phase inspiriert wurde, und das ist jetzt mitnichten böse gemeint. „Heroes And Martyrs“ von der „No Control“-Ära, „New Dark Ages“ wiederum von der „Generator“-Zeit, „Dearly Beloved“ ist das neue „Infected“ („Stranger Than Fiction“) und so weiter und so fort. Das Schöne daran ist, dass diese kurzweilige Lektion in Sachen anspruchsvoller, hochklassiger Punkrock nicht nur für Nostalgiker wie mich hörenswert ist, sondern auch für „Neueinsteiger“ von Interesse sein dürfte. Oder zumindest sollte. Kurzum: eine mehr als solide Bank.
www.badreligion.com
Christoph Komjati
 
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