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Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 25

Ein unbekannter Gegner hält sowohl Batman als auch zahlreiche große Kaliber seiner Schurkengalerie auf Trab.
Batman - Die Chroniken des Dunklen Ritters 25
© Hachette

Mit dem vorliegenden 25. Band erreicht die Fledermaus-Sammlung von Hachette den ersten Meilenstein, für den sich natürlich ein moderner Klassiker hervorragend eignet – nicht nur wegen der kürzlich in den USA erschienenen (und von ordentlichen Verspätungen geplagten) Fortsetzung: „Hush“, in insgesamt zwölf Kapiteln in „Batman“ 608-619 erschienen, zählt zu den beliebtesten Storylines im mittlerweile unübersehbar umfangreichen Bat-Kanon und wird vom Verlag ein weiteres Mal im Rahmen von „value for money“ in einem Rutsch präsentiert, samt einigen Bonusseiten mit Anmerkungen von Jim Lee.


Der nunmehrige DC-Lenker tat sich 2002/03 für die Maxiserie mit niemand Geringerem als Jeph Loeb zusammen, der damit nun auch erstmals in der „normalen“ Batman-Kontinuität von Gotham City Hand anlegte, nachdem er zuvor (im Verbund mit Tim Sale) bei „The Long Halloween“ und „Dark Victory“ geglänzt hatte. Von den Grundzügen der Handlung her liest sich „Hush“ wie eine Wiederholung des in den beiden besagten Meisterwerken vorexerzierten Konzepts, sprich es schildert die Jagd auf eine mysteriöse Person im Hintergrund, garniert mit jeder Menge Auftritten von Fanlieblingen aus der ersten Reihe der Schurkengalerie des Dunklen Ritters. Während in „The Long Halloween“ und seinem Sequel ein Mörder gesucht wird, versucht Batman hier jedoch jenen Übeltäter ausfindig zu machen, der sein Batseil durchtrennt und ihm eine schwere Schädelverletzung eingebracht hat, die nur Bruce Waynes flugs nach Gotham eingeflogener Jugendfreund Doktor Thomas Wayne heilen kann.


Auch hier bleibt die Identität des in den Schatten agierenden Gegners bis zum letzten Kapitel ein Geheimnis, bis dahin werden unter anderem Killer Croc, Harley Quinn, Poison Ivy, der Joker oder Ra’s al Ghul samt Tochter Talia auf bestimmte Positionen des tödlichen Schachspiels gesetzt, falsche Fährten gelegt und von Jim Lees Meisterhand (zusammen mit Stammtuscher Scott Williams) fantastisch in Szene gesetzt. Ein maßgeblicher Unterschied ist jedoch, dass sich Batman hier Catwoman öffnet und sich damit bewusst noch verletzlicher macht. Keine Frage, „Hush“ kann seinen Platz in jeder guten Fledermaus-Bibliothek auch ein gutes Vierteljahrhundert nach dem Erscheinen weiterhin mühelos verteidigen.
 

# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette

Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.der-dunkle-ritter.de.
 

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artikel closer s147 rc45© SLAM Media

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