Eine der einprägsamsten Szenen des 2015/16 veröffentlichten Crossovers „Darkseid War“, welches das Ende der „New 52“ und den Übergang zur „Rebirth“-Ära einläutete, war zweifellos jene, als Batman auf dem Möbius-Stuhl von New God Metron Platz nahm und von diesem wissen wollte, wie der wahre Name des Jokers lautete. Die Antwort fiel spektakulär aus: Es gibt drei Clownprinzen des Verbrechens. Nachdem Autor Geoff Johns für eine derartige Überraschung gesorgt hatte, sollte es aber noch einige Jahre Geduld erfordern, um diesbezüglich Genaueres zu erfahren. Erst mit der dreiteiligen Serie „Batman: Three Jokers“, die 2020 unter dem zwischendurch geschaffenen Imprint DC Black Label erschien, nahm der Starautor den erzählerischen Faden wieder auf.
Die dem Dunklen Ritter bereits enthüllte Tatsache, dass drei verschiedene Versionen seines Erzfeinds existieren, bestätigt sich, als der Joker zur selben Zeit nachweislich an ebenso vielen Tatorten Verbrechen verübt. Gemeinsam mit Batgirl und Red Hood versucht Batman das verbrecherische Chaos einzudämmen, das nicht zuletzt durch das Verschwinden eines Tanklasters voll mit jener Chemikalie, durch die der Joker „entstanden“ ist, zusätzliche Brisanz erhält. Sowohl Barbara Gordon als auch Jason Todd verbindet bekanntlich eine traumatische Vergangenheit mit dem grünhaarigen Irren – und besonders der einstige Robin zeigt keine Skrupel, seinem Mörder endgültig den Garaus zu machen. Und das erweist sich als nicht gerade förderlich bei der Jagd auf den psychopathischen „Drilling“…
Getragen von Jason Fabok, der (im Verbund mit der kongenialen Kolorierung von Brad Anderson) sowohl den Irrsinn des Jokers als auch die emotionale Belastung der drei „Fledermäuse“ in wirklich fantastischen Bildern einfängt, bezieht Geoff Johns essenzielle Klassiker wie „A Death in the Family“ und „The Killing Joke“ (siehe dazu den Folgeband) prominent mit ein und verkocht Elemente daraus geschickt zu einem schmackhaften Menü. Ohne zu sehr zu spoilern sei jedoch gesagt, dass die Lesenden zum Schluss in gewisser Hinsicht wieder dort stehen, wo sie am Anfang waren. Die präsentierten Antworten können die durch die aufgeworfenen Fragen geschürten Erwartungen nur unzureichend erfüllen. So bleibt „Die drei Joker“ unter dem Strich zwar ein Highlight der jüngeren Bat-Geschichte, aber auch der Eindruck, dass es zu viel Altes zitiert und zu wenig Neues kreiert.





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