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Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 5

1988 schufen Alan Moore und Brian Bolland die ultimative und bisher unerreichte Joker-Story.
Batman - Die Chroniken des Dunklen Ritters 5
© Hachette

Im vorangegangenen Eintrag der Fledermaus-Chroniken kam „Batman: Three Jokers“ zum Abdruck, das sich der von Geoff Johns in „Darkseid War“ aufgeworfenen und hier weiterverfolgten Idee widmete, ob es den Clownprinz des Verbrechens in dreifacher Ausführung gibt – falls die grundsätzliche Idee nicht ohnehin war, statt definitiven Antworten ebenso zu verwirren und falsche Fährten zu legen wie Batmans Erzfeind selbst, dann vermochte die Auflösung nicht wirklich zu überzeugen. Zum besseren Verständnis der Handlung empfiehlt sich neben der Lektüre von „A Death in the Family“ auch jene von „The Killing Joke“, schließlich wird besonders dieser Meilenstein in Johns’ Geschichte ausgiebig referenziert.


So trifft es sich ganz gut für jene, die das zitierte Original nicht kennen oder ihr Gedächtnis auffrischen wollen, dass der 1988 erschienene Oneshot auch in der Hachette-Sammlung berücksichtigt wurde. Zwar handelt es sich in grafischer Hinsicht nicht um die ursprüngliche Fassung, sondern eine vom brillanten Brian Bolland selbst nachgebesserte und nach seinen Vorstellungen neu kolorierte Version von 2008 (mehr dazu in den inkludierten Anmerkungen des Künstlers), aber das ändert natürlich nichts an der grundlegenden Klasse der Erzählung, die die wohl einflussreichste (von nicht gerade wenigen) Herkunftsgeschichten des Jokers beinhaltet und gleichzeitig auch dessen ultimative Charakterstudie liefert. In Sachen Dramatik und Intensität bleibt die Geschichte bis heute unerreicht, wenngleich die implizierte sexualisierte Gewalt gegenüber Barbara Gordon problematisch ist.


Ungeachtet der damit verbundenen Kontroversen bleibt „The Killing Joke“ eine der bedeutendsten und wirkmächtigsten Batman-Geschichten überhaupt, wovon allein schon die Tatsache zeugt, dass Commissioner Gordons bis dahin als Batgirl aktive Tochter anschließend in der Continuity des regulären DC-Universums (bis zur „New 52“-Ära) an den Rollstuhl gefesselt war und sich als Oracle komplett neu erfinden musste. Neben Bonusseiten aus der diesem Band zugrundeliegenden Deluxe Edition von 2008 und der Bolland-Story „An Innocent Guy“ sind hier als nostalgische Extras auch die „Detective Comics“-Hefte 168 (Debüt von Red Hood) und 359 (Barbara Gordon als Batgirl) enthalten. Gehört in jede ernsthafte Fledermaus-Kollektion.


# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette


Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.der-dunkle-ritter.de.
 

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