Die zweite Hälfte der 1980er brachte mehrere Titel hervor, die ins Buchregal jedes ernsthaften Bat-Fanatikers gehören – und somit natürlich auch zurecht einen Platz innerhalb der Fledermaus-Kollektion von Hachette beanspruchen dürfen. Nach „The Dark Knight Returns“ und „The Killing Joke“ ist nun „Arkham Asylum“ an der Reihe, das 1989 nicht zuletzt den durch den Erfolg von Tim Burtons „Batman“ neu hinzugekommenen Leserschichten einen erwachseneren Zugang in die Welt des Dunklen Ritters bieten sollte. Grant Morrison, damals einer der aufstrebenden Jungstars der „British Invasion“ des amerikanischen Comic-Markts, lieferte zusammen mit dem kongenialen Künstler Dave McKean einen Meilenstein fernab bis dahin gängiger erzählerischer Standards ab.
Die von den beiden entworfene Story stellt, wie ihr Untertitel „A Serious House on Serious Earth“ schon nahelegt, die berüchtigte psychiatrische Anstalt für kriminelle Superschurken in den Mittelpunkt: Zwar war Arkham Asylum bereits 1974 erstmals erwähnt worden, doch erst Morrison formte diese – aufbauend auf Len Weins Eintrag im Nachschlagewerk „Who’s Who in the DC Universe“ (1985-1987) – zu einer heute als definitiv geltenden Herkunftsgeschichte von Amadeus Arkhams unheimlichem Bauwerk auf. Dabei wird das tragische Schicksal des Gründers von Arkham parallel zu Batmans Begegnungen mit einigen bekannten Gesichtern seiner illustren Schurkengalerie aufgerollt.
Morrison setzte auf psychologischen Horror und einen Erzählfluss, der sich wohl absichtlich ebenso schroff und verwinkelt präsentiert wie die düsteren Gänge und Trakte des Anwesens. Vieles vom Wahnsinn des Jokers und anderer Häftlinge, die Geiseln genommen haben, drückt sich hier auch in grafischer Hinsicht aus – wohl nicht zufällig parliert der Clownprinz des Verbrechens ohne Sprechblasen, seine Worte verschaffen sich sozusagen ungehindert von jeglicher Konvention Platz, um sein Gegenüber und dessen eigene Dämonen auf die Probe zu stellen. In einer Mischung aus fotorealistischem Artwork, expressiven Verzerrungen und schemenhaften Andeutungen vervollkommnete McKeans Arbeit den Eindruck eines gewagten, aber gelungenen Experiments, das seinen Legendenstatus weiterhin zurecht innehat. Ein weiterer feiner Eintrag samt umfangreichem Bonusmaterial.





Usagi Yojimbo 25
Königin der 1000 Jahre 1 & 2
Masters of the Universe 6
Marvel Origins 67
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 16
Der Vampir 9 & 10
Marvel Origins 66
Gruselkabinett 176
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 15
Die Marvel-Superhelden-Sammlung 112
Absolute Wonder Woman 2
Sherlock Holmes 61
Marvel Origins 65
Seaport Secrets 8
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 14
Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 231
Conan der Barbar 6
Marvel Origins 64
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 13
Die Marvel-Superhelden-Sammlung 111
Elmer
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 12
Dorian Hunter – Dämonen-Killer 54
Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 230
Marvel Origins 63
Der Vampir 7 & 8
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 11
Die Marvel-Superhelden-Sammlung 110
Marvel Origins 62
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 10
Strange Natives – Die vergessenen Erinnerungen einer vergesslichen alten Dame
Edgar Wallace präsentiert: Bliss ermittelt 12
Marvel Origins 61
Trese 2
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 9
Gruselkabinett 175
Masters of the Universe 5
Marvel Origins 60
Marvel Origins 59
Seaport Secrets 7
Marvel Origins 58
Marvel Origins 57
Sherlock Holmes 60
Batman – Die Chroniken des Dunklen Ritters 7