Asami wurde von ihrer früheren Gefährtin und Gangmitglied Junko betrogen, damit diese den Drogenhandel und die Prostitution für die Yakuza übernehmen konnte. Der Boss der Yakuza ist Junko hoffnungslos verfallen und somit ist Junko das eigentliche Oberhaupt der Yakuza. Asami bekommt beim Kampf gegen Junko Unterstützung von ihrer alten Mädchengang, den Battle Girls, und so ziehen sie in den blutigen Kampf gegen die Yakuza. Natürlich nicht ohne sich vorher ordentlich schick zu machen und sich jeglicher überflüssigen Kleidung zu entledigen, denn gekämpft wird grundsätzlich nur in Unterwäsche .Regisseur Kazushi Nakadeira lässt mit Battle Girls vs. Yakuza das traditionelle Genre der Pinky-Violence-Filme wieder aufleben, die eine Untergruppe der Pink-Filme sind. Bei Pinky-Violence-Filmen geht es nicht so vordergründig um sexuelle Handlungen wie bei den Pink-Filmen, dafür gibt es aber bedeutend mehr Gewalt und oft ist die, meist sowieso dürftige, Storyline der Archetypus einer einfachen Rachegeschichte.
In diesem Film gibt es weder gute Schauspieler, noch gute Dialoge oder sonst irgendwelche Handlungen mit Anspruch auf Sinnhaftigkeit. Aber darum geht es ja gar nicht. Es ist schlichtweg unglaublich amüsant die übertriebene Gestik und Artikulation der Schauspieler in Kombination mit ihren Kostümen zu sehen. Die Kampfszenen gleichen auch eher einer
humoristischen Einlage, nur mit viel, viel mehr Blut. Wobei bei diesem die computergenerierte Herkunft genau so wenig zu verleugnen ist wie bei jedem einzelnen Gewehrschuss. Diese Lücken in der technischen und ästhetischen Aufbereitung des Filmes sind klarerweise kein Zufall, sondern die Grundsteine, sozusagen die Regeln, für einen Pinky-Violence-Film. Der Soundtrack, nennen wir ihn einmal sehr schwungvoll und sehr schräg japanisch-traditionell, trägt sein übriges dazu bei, die Blutorgien und grausamen Metzeleien nicht zu ernst zu nehmen, sondern sie mit einem Lächeln auf den Lippen zu genießen.
#Christoph Höhl#





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