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BEASTIE BOYS, THE - The Mix-Up

Capitol/EMI
 
THE BEASTIE BOYS the mix-up (c) Capitol/EMI / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVerdammt, wie schnell doch die Zeit vergeht! 13 Jahre ist es nun schon wieder her, dass die BEASTIE BOYS mit dem bis heute unerreichten „Ill Communication“ die Weltherrschaft an sich rissen und mit „Sabotage“ das coolste Musikvideo der Dekade ablieferten. Bis heute haben die Herren Mike D, MCA und Adrock nichts von ihrem Superstar-Nimbus eingebüßt. Dieser Umstand (inklusive zweier weiterer Nr. 1 Alben in den Folgejahren) ist es auch, der dem Triumvirat quasi Narrenfreiheit bei Capitol einräumt. Dennoch ist es schwer vorzustellen, dass der Major glücklich war, als verlautbart wurde, der neueste Streich aus der BEASTIE-Werkstatt würde zur Gänze in Instrumental gehalten sein. Auch meine Vorbehalte bestätigten sich beim ersten, kurzen Anspielen: „Nicht schlecht, aber wo zum Teufel sind die Raps?“ Schon klar, rein Instrumentales ist keineswegs neu im BEASTIE-Universum. Man denke etwa an „The In Sound From Way Out“ aus dem Jahr 1996. Und auch, dass die drei selbst Hand an Bass, Gitarre und Drums anlegen, durften wir schon mal erleben („Check Your Head“, 1992). „The Mix-Up“ liefert nun also die Verschmelzung dieser beiden Episoden der Bandgeschichte. Tatkräftig unterstützt werden die BEASTIES dabei von Money Mark an den Tasten und Alfredo Ortiz an den Percussions. Die zwölf Tracks des sample- und rapfreien Neulings kommen allesamt sehr relaxed und laid back, mit einer Prise Dub/Funk daher und bieten sich perfekt dafür an, sie an einem sonnigen Nachmittag in der Hängematte in der Endlosschleife laufen zu lassen. Der Lounge-Charakter des Albums mag angesichts der rüpelhaften Vergangenheit des New Yorker Trios anfangs etwas befremdlich wirken, funktioniert aber mit jedem Durchlauf einen Deut besser. Dennoch wird man das Gefühl nicht los, dass die BEASTIES dieses Album nicht ganz so ernst genommen haben (selbst von Meg White könnte Mike D am Schlagzeug noch etwas lernen) und es gut und gerne auch an einem einzigen Wochenende aus einer Laune oder Langweile heraus entstanden sein könnte. Bleibt die Hoffnung, dass „The Mix-Up“ vielleicht nur das „chillige“ Lüftchen vor dem nächsten Wirbelsturm ist.
www.beastieboys.com
Alexander Lueger (6,5)
 
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