SLAM Logo
© SLAM Media
SLAM #115 mit Interviews und Storys zu BROILERS +++ DROPKICK MURPHYS +++ SAXON +++ CANNIBAL CORPSE +++ FAHNENFLUCHT +++ DINOSAUR JR. +++ EYEHATEGOD +++ THE MIGHTY MIGHTY BOSSTONES +++ u.v.m. +++ plus CD mit 13 Tracks! Jetzt am Kiosk!

BEATSTEAKS - Limbo Messiah

Warner Music

BEATSTEAKS limbo messiah (c) Warner Music / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNoch bevor ich die ersten Töne des neuen BEATSTEAKS-Album vernehme, ist mir bewusst, dass dieser Longplayer eine Sonderstellung einnehmen wird – in positiver oder negativer Hinsicht, dazwischen wird es nicht viel Spielraum geben. Und der „Limbo Messiah“ gibt mir vollends Recht. Irgendwo in der undefinierbaren Schnittmenge zwischen THE CLASHs „London Calling“, JUSTIN TIMBERLAKES „Future Sex/Love Sounds“ und den MISFITS zu „Static Age“ Zeiten, verbindet der neueste BEATSTEAKS-Streich gekonnt mehrere Dekaden musikalischer Relevanz. So unvereinbar diese Bands sich auf den ersten Moment anhören mögen, so geschickt gelingt es den BEATSTEAKS eben diese abenteuerliche Mission zu erfüllen. „Limbo Messiah“ hat keine Angst davor Tanzböden zu füllen („She Was Great“) ohne auch nur einen Augenblick die eigenen Wurzeln aus den Augen zu lassen („Sharp, Cool & Collected“). Arnim Teutoburg-Weiß demonstriert auf dem neuesten BEATSTEAKS-Release einmal mehr, wozu er stimmlich in der Lage ist, wie facettenreich er sein Organ einzusetzen weiß, um den Songs einen unverwechselbaren Touch zu verleihen. „Originalität um jeden Preis“ mögen die einen sagen, „logische Weiterentwicklung“ die anderen. Ich bin überzeugt davon, dass die Herren alles andere als eine ruhige Kugel im Proberaum geschoben haben. Da wird nicht nur einmal eines der hübschen Köpfchen geraucht haben, so manche Unstimmigkeit vorgeherrscht haben: Sollten die Songs auf „Limbo Messiah“ doch stets nachvollziehbar bzw. anspruchsvoll sein und zudem auch gut klingen. Und es gelingt den Burschen auf der ganzen Linie: Mit Mut zu zahlreichen kleinen Experimenten, viel Melodie und merklicher Freude an der Musik. Das Vorgänger-Album „Smack Smash“ hat es den fünf Berlinern eben alles andere als leicht gemacht da noch nachzulegen. Doch Menschen wachsen bekanntlich mit ihren Aufgaben, und diese These scheint sich ein weiteres Mal bei den BEATSTEAKS zu bestätigen.
www.beatsteaks.com
Mathias Mayer (9)

 
 
************************************************************************
 
Slam115 Cover U1 web grossJETZT IM HANDEL:RC31 Judas Priest Cover web gross
 
SLAM #115
  Plus CD! Ab 21.04.2021 am Kiosk oder im Abo!

ROCK CLASSICS #31: JUDAS PRIEST
Jetzt am Kiosk, direkt im Webshop oder in unserem Amazon-Shop!

 
SLAM @ Facebook - LIKEN und immer topinformiert sein!
 
************************************************************************
 
Das gefällt mir! Weiter-tweeten
Bad Afro/Cargo
Bad Afro Records
Deaf & Dumb/Soulfood
Skycap/Rough Trade
Billion Dollar Babies/Soulfood
Potencial Hardcore
Rock Classics
Facebook Twitter