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BLUENECK - The Fallen Host

Denovali/Creative Eclipse/Cargo

BLUENECK The Fallen Host (c) Denovali/Creative Eclipse/Cargo / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDieses Ding braucht definitiv Zeit, doch wer sich diese Zeit nimmt, soll reichlich dafür belohnt werden. Und obwohl sich in jeder einzelnen Zeile, die im endlosen Äther der Medienwelt über BLUENECK kursiert, dieselben Namen und Referenzen wiederholen, soll auch hier darauf zurückgegriffen werden, denn es gibt keinen besseren Weg, um einer Beschreibung dieser Band habhaft zu werden: Wer sich also jemals auch nur im entferntesten mit Bands wie MOGWAI, EXPLOSIONS IN THE SKY, SIGUR ROS oder sogar CULT OF LUNA etwas anzufangen wusste, wird bei „The Fallen Host“ ebenfalls genau wissen, was zu tun ist. Auch nämlich wenn es scheint, als würde beispielsweise bei einem Mini-Epos wie „Low“ während der ersten sieben Minuten so gut wie gar nichts passieren, so passiert eben doch etwas, und erst nach diesen sieben Minuten machen die letzten beiden Minuten Sinn. BLUENECK setzen wie auch MOGWAI, ihre schottischen Brüder im Geiste, auf die Kraft der schier endlosen Ruhe, die sich kaum fühlbar aber stetig zu einer ekstatischen Katharsis aufschaukelt, welche den Hörer schließlich in immer neue Bewusstseinslagen katapultiert – man höre zum Beispiel „The Guest“. Und ebenso wie die kauzigen Schotten verzichten die vier Briten auf Konventionen wie Strophen oder Refrains, und manchmal sparen sie den Gesang sogar völlig aus. Oder aber man hört in der Ferne ein fragiles Stimmchen klagen, dessen Besitzer vom selben Planeten zu stammen scheint, von dem auch die elfengleichen Knäblein von SIGUR ROS gepurzelt sind. Freunde solch gepflegten Kopfkinos sollten „The Fallen Host“ schnellstens antesten. Generell sei sämtlichen abenteuerlich veranlagten Musikgenießern dieses Album schwer ans Herz gelegt.
www.myspace.com/blueneck
Michael Komjati (8,5)
 
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