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Book-Review: Kryson – Das verlorene Volk (Otherworld)

Eigentlich sollten in Kryson Ruhe und Frieden eingekehrt sein. Doch der Schein trügt, die Zeit der Technisierung bringt neue Gefahren mit sich…

Fünfundzwanzig Sonnenwenden Cover Kryson - Das verlorene Volk (Otherworld) / Zum Vergrößern auf das Bild klickensind nun seit der Schlacht am Rayhin vergangen. Die großen Kämpfe und Katastrophen und das damit verbundene Leid scheinen endgültig vorbei. Für das Volk der Nno-bei-Klan bricht ein neues Zeitalter voll technischer Errungenschaften und Forschungsdrang an. Doch die Feinde formieren sich wieder aufs Neue, nun gilt es das Buch der Macht zu finden um das Gleichgewicht der Welt zu wahren und neues Unheil zu verhindern. Doch leider scheint die Gefolgschaft der Suchenden alles andere als einig zu sein. Einer von ihnen schmiedet eigene Allianzen und versucht das verlorene Volk aus den Schatten zu befreien. Der Krieg Magie gegen Technik kann beginnen. Der Kampf von Tradition und Moderne droht Ell ins Unglück zu stürzen, das Gleichgewicht scheint in sehr weiter Ferne.


Im Großen und Ganzen ist der vierte "Kryson"-Band noch relativ unterhaltsam, obwohl er im Vergleich zu seinen Vorgängern leider etwas abfällt. Die Überraschungen erscheinen weniger beeindruckend und die Abenteuer sind merklich weniger geworden. Die Vorbereitung auf die (bisher geplanten) letzten beiden Bände steht eindeutig im Vordergrund, die Spannung baut sich also erst gegen Ende auf. Vorherrschend ist die Suche nach dem Buch der Macht und dem verlorenen Volk, nebenbei wird die "Handlungszeit" verändert. Die frühere mittelalterliche Welt muss einer neuen, technisierten weichen. So stellt sich bald die Frage: Was ist mächtiger – Magie oder Wissenschaft?


Unter diesen Veränderungen leidet leider die Gesamtatmosphäre, was sich gegen Ende aber dann doch etwas auflockert. Resümee: Auch wenn der vierte Band der "Kryson"-Serie im Vergleich zu seinen Vorgängern schwächer ist, bereitet er doch auf das große Finale vor. Wer es also schafft bis zu den letzten knapp 200 Seiten weiterzulesen, wird doch noch teilweise unterhaltende Spannung finden.



# # # Kathrin Schauer # # #





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