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SLAM #115 mit Interviews und Storys zu BROILERS +++ DROPKICK MURPHYS +++ SAXON +++ CANNIBAL CORPSE +++ FAHNENFLUCHT +++ DINOSAUR JR. +++ EYEHATEGOD +++ THE MIGHTY MIGHTY BOSSTONES +++ u.v.m. +++ plus CD mit 13 Tracks! Jetzt am Kiosk!

BROILERS - Vanitas

People Like You/SPV

 
BROILERS vanitas (c) People Like You/SPV / Zum Vergrößern auf das Bild klickenVorfreude ist die schönste Freude, wie man so schön sagt. Ebenso schön ist, wenn selbige nicht enttäuscht wird, und dass dies in Hinsicht auf die brandneue BROILERS der Fall ist, können dir wohl schon jetzt unzählige Zeugenaussagen bestätigen. Such doch einfach im nächsten Punkrock-Schuppen, auf der Fußball-Tribüne, dem Vespa-Treffen, im Skatepark, und was-weiß-ich-wo noch – die Düsseldorfer erfreuen sich genreübergreifender Beliebtheit. Mit dem 19 Track starken Neuling melden die vier Herren und die Dame endgültig ihren Anspruch auf die Underground-Championleague an, und ein starken Auswärtsmob im Hintergrund ist ihnen dabei sicher. In dem würd durchaus auch ich stehen, denn „Vanitas“ ist, um noch einmal auf den Fußball zu kommen, ein solider Drei-Punkter. Klar, BROILERS schreibt man immer noch mit Oi! – wenngleich sozusagen dieser Tage mit einem, wenn nicht zwei „stummen h“ – aber die Vielseitigkeit im Songwriting ist die prinzipielle Stärke von „Vanitas“. Melodischer Punkrock, der sich Gott sei Dank noch immer eine gewisse Straßentauglichkeit bewahrt hat, mit einem Schuss Soul, garniert mit der einen oder anderen Off Beat- und Rockabilly-Einlage. Gefeilt haben sie an ihrem Sound, aber ohne den Charme dabei abzureiben; wenn es doch die eine oder andere Stelle gibt, wo die Feile Schäden hinterlassen haben könnte, so ist dies die, in gewissen Momenten fehlende, Aggressivität – ein wenig mehr Feuer im Arsch und Angriffslust wären so manchen Songs gut zu Gesicht gestanden. Ansonsten punkten die BROILERS auch wieder mit viel Pathos und fast schon poetischen Texten (nicht nur hier dürfte man sich den guten MIKE NESS, Version 21.Jahrhundert, zum Vorbild genommen haben). Ein wenig mehr auf den Punkt zu kommen, wäre nett gewesen – ein dennoch packendes und gelungenes Album, mit dem die BROILERS beliebtheits-technisch noch mal eine Nitro-Einspritzung zünden können.
www.broilers.de
Christoph Buder (7,5)
 
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