Neun Jahre nach ihrem letzten Longplayer "All Night Long" kommt nun ein neues Lebenszeichen der australischen Rocker in Form ihres dritten Albums. "Terra Casanova" nennt sich das auf Langrille gepresste neue Werk und einfach war es nicht, es in den Kasten zu bringen. Nach dem nicht wie erhofft einschlagendem Vorgänger, gesundheitlichen Problemen von Sänger und Gitarrist Tommy Boyce und rechtlichen Streitereien konnte sich das Trio endlich wieder auf seine Musik konzentrieren und mit dem Opener "He's Alive" vielleicht auch gleich ein Statement abgeben. Dabei starten sie mit dem nicht gerade zuversichtlichen Klang eines Zivilschutzalarms, doch der soll nur die Aufmerksamkeit der Hörer schärfen und die Lauscher auf das kommende Soundgewitter vorbereiten. Nach etwa einer Minute Intro bahnt sich der Gitarrenlauf seinen Weg in den Gehörgang und verspricht in seiner Gangart australischen Rock mit ambitionierter Variation. AC/DC und WOLFMOTHER geben den Landsmännern den Takt vor und so hält sich die angesprochene Variation zwar in Grenzen, innerhalb welcher aber jede Möglichkeit zur persönlichen Entfaltung genutzt wird. "Terra Casanova" geht mit mehr Melodie in der Stimme zur Sache und generell wirkt die Nummer etwas beruhigter als der motivierte Opener. Dafür fesselt das Trio den Hörer mit eingängiger Melodie, gemäßigtem Tempo und sattem Gitarrensolo. "Hotel Sunrise" erinnert vor allem mit den anfänglichen Gitarren etwas zu sehr an AC/DC, doch THE CASANOVAS stellen durch den Refrain klar, dass sie trotz der Anlehnung an die Größen des australischen Rock auch selbst was zu sagen haben. "Cold Metal" überzeugt durch den leichten Blues Anstrich und stellt ein weiteres Mal klar, dass die Jungs zwar ihre Inspiration aus den Klassikern des Rock ziehen, aber jeder dazugehörigen Variante ihre eigene Bandsignatur verleihen. Eingängig, mitreißend und Refrains, die einem direkt im Ohr hängen bleiben zeichnen das neue Machwerk der Gitarrencasanovas aus und die neue Platte wirkt, als würden die Australier mit diesem Album endlich wieder so richtig loslegen können.www.facebook.com/thecasanovas.rock
Christian Kenyeri (8)





CALEYA – These Waves Will Carry Us Home
CALIBAN - The Awakening
CALIFONE - All My Friends Are Funeral Singers
CANADIANS - A Sky With No Stars
CANDLEMASS - King Of The Grey Isalnds
CANNABIS CORPSE - Beneath Grow Lights Thou Shalt Rise
CAPTAIN PLANET - Inselwissen
CASPIAN - Tertia
CASUALTIES, THE - We Are All We Have
CEPHALIC CARNAGE - Xenosapien
CHANCERS, THE - A Calling Out
CHARIOT, THE - The Fiancée
CHASE LONG BEACH - Gravity Is What You Make It
CHESNUTT, VIC - At The Cut
CHESNUTT, VIC - North Star Deserter
CHILDREN - Hard Times Hanging At The End Of The World
CHILDREN OF BODOM - Skeletons In The Closet
CHRIS CORNELL - Scream
CHROME HOOF - Pre-Emptive False Rapture
CINEMATICS, THE - Love And Terror
CLAWFINGER - Life Will Kill You
CLOROX GIRLS - J‘aime Les Filles
CLUTCH - Psychic Warfare
CODY - Songs
COHEED AND CAMBRIA - No World For Tomorrow
COLISEUM - No Salvation
COMMON GRAVE - Embedded Coding
CONCRETES, THE - Hey Trouble
CONVERGE - Axe To Fall
COR - Prekariat
CORNERSHOP - Judy Sucks A Lemon For Breakfast
COUNT RAVEN - Mammon's War
COWBOY PROSTITUTES Let Me Have Your Heart
CRASH MY DEVILLE - Please Glamour, Don‘t Hurt‘EM
CRASH ROMEO - Minutes To Miles
CRESCENT - Little Waves
CRIBS, THE - Men‘s Needs, Women‘s Needs, Whatever
CRIPPLED BLACK PHOENIX - A Love Of Shared Disasters
CROONERS, THE - Legion Of The Dumped
CUBA MISSOURI - Things I Wish I Had Not Called Just Things
CULT, THE - Born Into This
CUMSHOTS, THE - A Life Less Necessary
CURBS, THE - City Of Dreaming Spires
CUTE LEPERS - Smart Accessories