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Comic-Review: Death Note – Black Edition 1 & 2 (Tokyopop)

Was würdest du tun, wenn dir ein Heft in die Hände fallen würde, das alle darin namentlich erwähnten Personen sterben lässt?

Rezension_Death_Note_1_Cover (c) Tokyopop / Zum Vergrößern auf das Bild klickenLangeweile allerorten. Nicht nur in der Welt der Menschen, sondern auch im Totenreich kann das der Fall sein. Totengott Ryuk beschließt, der allgemeinen Lethargie unter den beschäftigungslosen Kollegen zu entfliehen und sich zu amüsieren. Zu diesem Zweck lässt er eines seiner beiden Death Notes absichtlich in die Welt der Lebenden geraten – und in die Hände von Vorzeigeschüler Light Yagami. Der sieht sich plötzlich mit der Möglichkeit konfrontiert, das Übel in der Welt auszurotten, kann man doch mittels eines Eintrags im Death Note Zeitpunkt und Ursache des Todes jedes Menschen festlegen, von dem man Namen und Gesicht kennt.


Beseelt vom Gedanken, als gottgleicher Bestrafer die Bösen zu bestrafen, macht sich Light sogleich ans Werk, nimmt sich bekannte Schwerverbrecher in Japan und anderen Teilen der Welt vor und lässt sie an Herzversagen sterben. Die seltsame Todesserie erregt schnell das Misstrauen der Polizei, die den mysteriösen und im Verborgenen agierenden "L" auf den Fall ansetzt. Dieser schart zur Lösung des Falls eine kleine, eingeschworene Spezialeinheit um sich, zu der pikanterweise auch Lights Vater zählt.


Rezension_Death_Note_2_Cover (c) Tokyopop / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDurch die Ermordung von zwölf ins Land gekommenen FBI-Agenten, von denen einer die Familie Yagami beschattet hatte, gerät Light ins Visier von "L", der sich zu allem Übel auch noch als Studienkollege herausstellt. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen ihm und Light, der schließlich in das Ermittlungsteam aufgenommen wird, um einerseits seine brillante Kombinationsfähigkeit zu nutzen und ihn andererseits zu observieren. Als dann scheinbar ein zweiter Killer sein Werk mittels einer Death Note beginnt, scheint die Situation völlig außer Kontrolle zu geraten…


Autor Tsugumi Ohba schafft es bereits nach wenigen Seiten, einen faszinierenden Mythos rund um das ominöse, todbringende Heft zu kreieren. Dabei hält er sich nicht allzu lange mit den damit verbundenen moralischen Implikationen für dessen Besitzer auf, sondern legt vielmehr gleich mit einem faszinierenden Duell zweier hochbegabter Köpfe los, die sich hinter der Fassade von Zusammenarbeit und Freundschaft einen Kampf um Leben und Tod liefern. Zeichner Takeshi Obata setzt das in beeindruckendes Artwork um, das ohne Gewaltszenen allein durch die Charaktere glänzt. Und, zugegeben: Lights persönlicher Begleiter, der Totengott Ryuk, macht sowohl optisch als auch durch sein Wesen extrem viel Spaß. Glatte Kaufempfehlung!


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #





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