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Conan der Barbar 2

Diesmal gehört der muskelbepackte Barbar einer Diebesbande an, mit der er ein ominöses Artefakt aus einem Tempel stehlen soll – und bei dessen Anblick gefriert selbst dem furchtlosen Cimmerier das Blut in den Adern.

Conan der Barbar (2024) 2Nachdem sich Conan im ersten Band durch eine Horde untoter Pikten metzeln und seine amourösen Fähigkeiten mit der Späherin Brissa unter Beweis stellen durfte, sieht sich der Leser hier einem weitaus reiferen und emotional gepeinigten Barbaren gegenüber. Autor Jim Zub knüpft nämlich an die 1934 erschienene Erzählung "Die Königin der Schwarzen Küste" an, in welcher sich der kampfeslustige Protagonist gar verliebt, ihm seine Holde jedoch auf grausame Art entrissen wird, was auch bei einem stumpfen Bollwerk der Gewalt wie Conan tiefe Wunden hinterlässt.


Nun leckt er also seine Wunden beziehungsweise ertränkt die Trauer in endlosen Sauforgien und verdingt sich als Mitglied einer Diebesbande auf skrupellosen Raubzügen. Ihr neuester Auftrag führt die bunte und gar nicht zimperliche Truppe ausgerechnet in den Tempel von Bel, dem Gott der Diebe, aus dem es ein bestimmtes Artefakt zu stehlen gilt. Gesagt, getan, nur erkennt Conan erst zu spät, um was es sich bei Objekt der Begierde handelt, und steht alsbald knietief im Blut eines übernatürlichen Fiaskos.


Dass Jim Zub bei einer Geschichte rund um den einfach gestrickten Barbaren nicht allzu tief in die Trickkiste greifen muss, versteht sich von selbst. Umso erfrischender, dass hier versucht wird, dem ansonsten sehr einfach gestrickten Protagonisten eine gewisse emotionale Komponente angedeihen zu lassen. Klar, Trauer, Schuld, Verletzlichkeit sind alles Dinge, mit denen Conan nicht im Geringsten umzugehen weiß, doch schon die alleinige Präsenz dieser Gefühle in der gestählten und sonst so emotionsresistenten Brust des Cimmeriers verleiht ihm etwas mehr Menschlichkeit. Davon abgesehen gerät auch der zweite Band zu einem oft mit Brutalität überladenem Gemetzel, das die Skrupellosigkeit seines fast als Antihelden zu bezeichnenden Protagonisten schonungslos ins Zentrum stellt.


 
# # # Christoph Höhl # # #





Publisher: Panini Comics


 

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