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DC Comics Graphic Novel Collection 61

Der Flash findet sich plötzlich in einer Welt wieder, die nichts mit der ihm bekannten Realität zu tun hat und am Rande der Vernichtung steht.

(C) Eaglemoss / DC Comics Graphic Novel Collection 61 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZu Beginn des Jahres 2017 wird der Relaunch "DC Rebirth", der dem Marvel-Rivalen in den USA aktuell Spitzenpositionen in den Verkaufscharts beschert, via Panini auch hierzulande eintreffen. Damit wird gleichzeitig auch das Projekt der "New 52" zu Grabe getragen, das im Jahr 2011 (beziehungsweise in unseren Breiten 2012) als Verjüngungskur und Versuch gestartet wurde, das durch allerlei Parallelwelten und Continuity-Probleme geplagte DC-Universum für neue Leser attraktiver zu machen.


Die Verkaufszahlen schienen dem Wagnis zunächst rechtzugeben, doch abgesehen von einer Handvoll Titeln, die von Superstars der Branche betreut wurden, fand man sich mittelfristig wieder hinter dem Platzhirsch Marvel wieder. 2011 aber war die Euphorie groß und das Crossover "Flashpoint" der Ausgangspunkt für den "New 52"-Reboot. Ähnlich wie der Klassiker "Age of Apocalypse" wurde auch darin eine wenig idyllische Welt präsentiert, in der das Recht des Stärkeren gilt und Millionen von Menschen unter die Räder kommen.


Die fünfteilige Kernserie, gestaltet von Geoff Johns und Andy Kubert, bestreitet Band 61 der DC-Sammlung von Eaglemoss und führt uns noch einmal gemeinsam mit Barry Allen in jene Welt, in der seine Mutter auf wundersame Weise noch lebt. Schnell wird klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt, und so versucht er, Batman davon zu überzeugen, dass er der schnellste Mann der Welt sei und der Reverse-Flash schuld daran, dass er in einer falschen Realität gelandet ist. Doch Bruce Wayne ist tot und sein Vater Thomas der Dunkle Ritter!


"Flashpoint" ist nicht nur durch die Wahl seines maßgeblichen Protagonisten eine nette Hommage an den Charakter, der das "Silver Age of Comics" initiiert hat, sondern auch ein reizvolles Spiel mit dem Reiz alternativer Universen in einem düsteren Setting. Und die Auflösung der von Andy Kubert gewohnt souverän gezeichneten Story hält einen cleveren Twist bereit, wie man ihn von Geoff Johns erwartet. Als Bonus gibt es passenderweise den ersten Auftritt des Reverse-Flash aus dem Jahr 1963 zu lesen.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Eaglemoss





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.eaglemoss.de/dc-sammlung.


 
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