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DEATH BY STEREO (SLAM-ZINE #9)


Death By Stereo, die Dritte.

Das neue Album "Into the Valley of Death" kam soeben aus dem Presswerk und dürfte sowohl alte Fans der Band überzeugen sowie neue hinzugewinnen. Sänger Efrem war so nett und nahm sich anlässlich der Europa-Tour einige Minuten Zeit, um mit dem SLAM zu plaudern.

Hast du bereits gespeist?

Jaja, das Essen war lecker. Überhaupt muss ich sagen dass euer european food exzellent ist. Das amerikanische Essen existiert ja auch überhaupt nicht. Wenn wir in den USA touren bekommen wir nie warmes Essen, höchstens ein paar Chips vielleicht.

Ihr seid jetzt schon zwei Mal in Europa auf Tour gewesen (mit Good Riddance und Boy Sets Fire), spielt auch regelmäßig in den USA, da habt ihr mit Sicherheit viel zu erzählen.

Ein Wahnsinn war die Tour mit den 7 Seconds. Wir waren zwar nur eine Woche mit ihnen unterwegs, aber die Jungs sind wirklich supernett, die haben immer noch das Original Line-Up und sind einfach Legenden. Unsere beste Tour war wahrscheinlich jene im Sommer 2000 mit Bane und Adamantium. Das war lustig, wir haben allen möglichen Schabernack getrieben, war wirklich eine unglaublich gute Erfahrung.

Ihr habt ja gleich eure erste Platte auf einem recht großen hardcore Label (Indecision Records) veröffentlicht. Geht wohl nur mittels Beziehungen...

Ja, unser Bassist kennt den Indecision Label-Boss Dave schon eine Ewigkeit. Dave mochte unsere Musik und hat uns einfach veröffentlicht. Und dann ging´s eigentlich Schlag auf Schlag, denn mittlerweile sind wir ja auf Epitaph. Du siehst also, manche Bands machen eher kleine Schritte, bei uns ging´s mit Riesenschritten vorwärts.

Hat sich mit dem Wechsel zu Epitaph etwas bei DEATH BY STEREO verändert?

Tja, wir mussten natürlich Verträge unterschreiben und den ganzen Kram. Aber letztendlich treffen wir jede Bandentscheidung so, um DEATH BY STEREO weiter nach vorne zu bringen. Weiter touren, uns in jeder Hinsicht weiterzuentwickeln, das ist unser Ziel.

Euer Sound ist ja alles andere als einfach zu beschreiben. Im Grunde ist das Crossover, nur dass die Zutaten nicht wie momentan hip Metal und Rap sind, sondern in eurem Fall Metal, Punk und Hardcore.

Früher klangen wir mehr Hardcore-Punk mäßig, aber mittlerweile kommen unsere Metal-Roots immer mehr zum Vorschein. Ich selbst habe ja lange bevor ich Punk gehört habe mir Metal reingezogen, ich bin mit dieser Musik aufgewachsen. Um zu deiner Frage zurückzukommen, tja, wir sind wohl eine Crossover-Band, Anthrax und DRI sind ja auch Crossover-Bands. Wir sind wie gesagt alle große Metal-Fans, vor allem Schweden-Metal hat es uns angetan. Nightwish sind wirklich super.

Kommen auch Metal-Kids zu euren Konzerten?

Selten, wirklich selten. Hauptsächlich ziehen wir eben Hardcore- und Punk-Kids. Wir würden gerne auch Leute aus anderen Szenen erreichen. Wie zum Beispiel Hatebreed, die sehr wohl auch Metalheeads bei ihren Konzerten haben.

Reden wir über euer brandneues Album "Into the Valley of Death".

Das haben wir im September 2002 aufgenommen. Wir haben die Platte wieder in Eigenregie produziert. Wie ich bereits gesagt habe ist es um einiges härter, mehr Metal-Einfluss, wir sind auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem Album.

Schreibst du alle DEATH BY STEREO-Texte?

Ja, das mach ich. Ich verarbeite darin einfach alles, was mich berührt. Seien es persönliche Dinge, aber auch weltpolitische wie die ganzen Religionskriege und der Dreck.

Was machst du eigentlich, wenn du nicht gerade auf Tour bist?

Ich gehe arbeiten. Mein Ziel ist es aber, mit Musik mein Leben zu finanzieren, was gibt es schöneres. Ich glaube es ist schon realistisch, einmal von der Musik leben zu können. Wir müssen eben noch mehr touren, mal sehen wie die neue Platte so läuft.

Ist es demnach euer Ziel, auf noch ein größeres Label als Epitaph es ist, zu kommen?

Nein, eigentlich nicht. Wenn du darauf anspielst, es ist nicht unser Ziel einen Major-Vertrag zu bekommen. Epitaph haben ohnehin die Möglichkeit, alles für uns zu tun. Sie haben ja einige Bands schon riesig rausgebracht, also, wir haben schon vor auch in Zukunft auf Epitaph zu bleiben. Ich hab aber persönlich nichts gegen Major-Labels, versteh mich nicht falsch.

Was anderes. Es scheint, als würde sich die Skate-Szene wieder mehr auf ihre Punk-Wurzeln zurückbesinnen und weg von dem Rap-Kram gehen, wie es ja Mitte der 90er war. Immerhin spielen ja Legenden wie Matt Hensley, Steve Caballero, Mike Valley oder Duane Peters wieder in Punk-Bands.

Früher ging das Hand in Hand, Skaten und Punkrock. Wir haben ja in Kalifornien riesige Skateboard-Parks, du kannst dir vorstellen wie groß die Skate-Szene dort ist.

Du kommst ja aus dem Großraum L.A., wie ist es dort zu leben?

Ich persönlich mag Kalifornien. Das Wetter ist immer gut, teilweise ist es gebirgig, es ist immer eine Menge los, du hast ein bisschen von allem. Und nicht zu vergessen die Mädels...

Sag mal Efrem, stimmt es dass die California-Girls an ihrem 18. Geburtstag neue Boobs von ihren Eltern bekommen?

Haha, höchstens die Stripperinnen.

Ein schönes Schlusswort. Besten Dank fürs Interview.

Dorian Frühbacher
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