Navi Logo von SLAM alternative music magazine
Promo für aktuelles SLAM Heft
SLAM #147 mit Interviews und Storys zu THE PRETTY RECKLESS +++ FIVE FINGER DEATH PUNCH +++ MASSENDEFEKT +++ AIRBOURNE +++ SLEEPING WITH SIRENS +++ N THIS MOMENT +++ ADAM LAMBERT +++ EUROPE +++ LEFT TO DIE +++ CEREMONY +++ u.v.m. +++ Jetzt am Kiosk!

Die Marvel-Superhelden-Sammlung 116

Riri Williams trat 2016 zwar in die Fußstapfen von Tony Stark, musste sich aber dennoch direkt mit ihm – oder besser gesagt seiner KI – auseinandersetzen.
Die Marvel-Superhelden-Sammlung 116
© Hachette

Wohl wenige neue Charaktere von Marvel haben den Weg vom ersten Auftritt auf Papier bis hin zur Kinoleinwand schneller zurückgelegt als Riri Williams: 2016 tauchte sie in einer Nebenhandlung in „Invincible Iron Man“ (Vol. 3) 7, 9 und 12 erstmals auf und mischte bereits 2022 in „Black Panther: Wakanda Forever“ mit, gefolgt von einer eigenen Miniserie auf Disney+ 2025. Mit den besagten Seiten, in denen sich das 15-jährige Genie am MIT unerlaubterweise aus „geliehenen“ Teilen die erste eiserne Rüstung à la Iron Man zusammenbaut, startet der vorliegende Eintrag der Hachette-Sammelreihe unter dem bald von Riri angenommenen Helden-Alias Ironheart.


Als eine seiner letzten Amtshandlungen, bevor er Ende 2017 den Wechsel zur Konkurrenz DC bekanntgab, etablierte Brian Michael Bendis die smarte Teenagerin als Nachfolgerin von Tony Stark, der im zweiten „Civil War“ von Captain Marvel ins Koma geprügelt worden war und offiziell als tot galt. Dass für das vierte Volume seiner damaligen Serie, deren erste sechs Ausgaben den Löwenanteil dieses Bands einnehmen, der Titel „Invincible Iron Man“ beibehalten wurde, mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, macht aber Sinn: Statt dem leibhaftigen Tony Stark tritt nämlich ein von ihm für den Notfall kreiertes Backup von dessen Psyche als KI auf den Plan, die Riri nicht nur für die Steuerung ihrer (krude konstruierten) Rüstung braucht, sondern auch als ein (manchmal durchaus nerviger) Mentor zur Verfügung steht.


Dass sorgt für allerlei schnippische Dialoge, die bekanntlich eine der Kernkompetenzen von Bendis darstellen, und der kuriosen Situation einer Unterhaltung zwischen der KI von Tony und der ihm zu Lebzeiten geschaffenen, virtuellen Friday. Ansonsten ist der gute Mr. Stark hier aber so etwas wie der Hahn im Korb, denn der Cast wird spürbar von Frauen geprägt –Tonys Mutter Amanda Strong, Mary Jane Watson, Pepper Potts und nicht zuletzt Riris Mutter, die sich im Hintergrund mehrerer familiärer Tragödien zurecht jede Menge Sorgen um ihr allzu bald flügge gewordenes Wunderkind macht. Mit der Protagonistin ist Bendis jedenfalls nach Miles Morales ein weiterer großer Wurf gelungen, was die Erschaffung von Marvels Heldengarnitur für das 21. Jahrhundert angeht.
 

# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette

Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.die-superhelden-sammlung.de.
 

************************************************************************

JETZT IM HANDEL:

SLAM #147
  Jetzt am Kioskdirekt im Webshop oder im Abo!

ROCK CLASSICS #45: DIE TOTEN HOSEN
Jetzt am Kiosk, direkt im Webshop oder in unserem Amazon-Shop!

SLAM @ Facebook - LIKEN und immer topinformiert sein!

************************************************************************

artikel closer s147 rc45© SLAM Media

Diesen Artikel teilen
Teilen
Gut zu wissen, dass die hohle Erde da ist, wenn man sie braucht!
Die besten Geschichten und Ratschläge, was Wesen der philippinischen Folklore betrifft, gibt’s bei Inang.
Was für eine Tragödie: Der einzige Stammhalter der Familie von Schönburg ist wie vom Erdboden verschwunden. Es gibt keinerlei Hinweis auf seinen Verbleib.
Ein zürnender Odin, ein intrigierender Loki und der Donnergott auf seiner geliebten Erde. Alles beim Alten also?
Endlich bekommt Batman die Geheimorganisation Black Glove zu fassen – oder eher umgekehrt?
Bereits vor Jahrtausenden stand Eternia einmal mehr am Abgrund: Die Magierpriester planten ihre Macht in einem unheilvollen Ritual zu vereinen.
Als eines der mächtigsten Wesen im Universum legt der Silver Surfer großen Wert darauf niemanden zu töten. Seine skrupellosen Gegner sind da weniger zimperlich.
Im Finale von Jason Aarons Saga um die weibliche Thor zeigt Jane Foster den Göttern Asgards, wo der Hammer hängt – wohl wissend, welchen Preis sie dafür zahlen muss.