SLAM Logo
© SLAM Media
SLAM #115 mit Interviews und Storys zu BROILERS +++ DROPKICK MURPHYS +++ SAXON +++ CANNIBAL CORPSE +++ FAHNENFLUCHT +++ DINOSAUR JR. +++ EYEHATEGOD +++ THE MIGHTY MIGHTY BOSSTONES +++ u.v.m. +++ plus CD mit 13 Tracks! Jetzt am Kiosk!

Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 159

Als das Geheimnis um die Taten von Virginia ans Licht kommen, müssen sich die versammelten Avengers gegen eines ihrer mächtigsten Mitglieder stellen.

Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 159Nach der ersten Hälfte, die in Band 155 von Hachettes Marvel-Sammlung zu finden war, liegt nun auch die zweite mit den Ausgaben 7-12 jener Serie vor, die nicht nur Tom Kings Comic-Karriere beflügelte, sondern auch "WandaVision" von Disney+ inspirierte. Darin beginnt das Kartenhaus eines scheinbar normalen Lebens, das Vision für sich und seine von ihm geschaffene Familie erbaut hat, endgültig zusammenzustürzen. Nach dem Verschwinden von Grim Reaper und dem tragischen Tod von Vivs Schulkameraden Chris Kinzky gibt es nicht nur unausgesprochene Geheimnisse zwischen den Visions, sondern auch gegenüber den Avengers, die das nunmehrige Leben eines ihrer ältesten Verbündeten zunehmend mit Sorge betrachten.


So ist es kein Zufall, dass plötzlich Victor Mancha vor der Tür steht, seines Zeichens ebenfalls von Ultron geschaffen und somit in gewisser Hinsicht Visions Bruder. Er quartiert sich bei den Visions ein, wurde jedoch von den Rächern damit beauftragt, die bisher unter den Teppich gekehrten Vorgänge in der Hickory Branch Lane 616 im beschaulichen Arlington, Virginia aufzuklären. Was Captain America, Iron Man und ihre Mitstreiter jedoch nicht wissen ist, dass "Onkel Victor", wie ihn Viv und Vin nennen, ganz eigene Probleme mit sich herumschleppt, die das ihre dazu beitragen werden, das tragische Scheitern von Visions gutgemeintem Experiment noch weiter zu beschleunigen.


Über die Menschlichkeit von künstlichen Wesen und ihr nur allzu verständliches Streben nach mehr als bloß dem, was kalte Zahlenlogik vorgibt, ist im weiten Comic-Fundus von Marvel schon viel an toller Lektüre entstanden. Die zwölf Kapitel von "The Vision" fügen sich hier als große Tragödie ein, die sich über weite Teile im kammerspielartigen Ambiente einer Vorstadtsiedlung entfaltet und einmal mehr schildert, dass sich selbst beste Absichten völlig in ihr Gegenteil verkehren können, die Wahrheit nicht immer vor Problemen schützt und die menschliche Seele nun einmal, wie es Schnitzler formulierte, ein "weites Land" ist. Gabriel Hernandez Walta und Gastzeichner Michael Walsh sorgen dafür, dass der Gang durch dessen Gefilde auch optisch (alb)traumhaft schön gerät.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette





Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
Das gefällt mir! Weiter-tweeten
Begebenheiten rund um einen unterirdischen Tempel, einen angeblich wundertätigen See und ein größenwahnsinniges Bauvorhaben machen es Aria schwer, die Zügel ihres Schicksals fest in den Händen zu halten.
Die Vorstellung in einem dunklen Raum zu erwachen, allein mit einem Fremden, ohne zu wissen, was geschehen ist, dürfte für viele Menschen eine Horrorvorstellung sein. Für die junge Carol wird sie zu bitteren Realität.
Ausgerechnet ein enger Freund Gwens, der zurückkehrt, schließt sich der Hetzjagd auf ihr kostümiertes Alter Ego an.
Das Ende der Welt? Für nordische Götter nichts Neues, doch ein mutiger Jüngling erdreistet sich doch glatt, hier auch ein Wörtchen mitreden zu wollen.
Der raue Barbar traf schon in der Vergangenheit auf Marvel-Helden der unterschiedlichsten Epochen, nun jedoch verschlägt es ihn selbst in die Gegenwart unserer Welt. Genauer gesagt nach Las Vegas.
Einmal mehr missachtet Damian die Vorgaben seines Vaters, um im Showdown gegen Leviathan mitzumischen – mit fatalen Folgen.
Rock Classics
Facebook Twitter