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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 229

Das Finale um Dawn und den Silver Surfer aus der Feder des Teams Slott/Allred setzt einen berührenden Schlusspunkt unter eine der besten Marvel-Storys des 21. Jahrhunderts.
Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 229
© Hachette

In den 2010ern prägte Dan Slott die Welt des Netzschwingers wie kein anderer Autor (nicht immer zum Wohlgefallen veränderungsresistenter Hardcore-Fans, siehe „Superior Spider-Man“) und konnte eine rekordverdächtig hohe Anzahl an Autorencredits in der Spinnenecke von Marvel sammeln. Bei allen den epischen Sagas, die er dort kreierte, sollte aber ein „Nebenschauplatz“ nicht vergessen werden, erst recht nicht, da ihm dieser gemeinsam mit dem kongenialen Zeichner Mike Allred einen Eisner Award einbrachte: Heft 11 von „Silver Surfer“ Vol. 6 erhielt die Auszeichnung als „Best Single Issue“ (auf Deutsch hier veröffentlicht), der Anfang der langjährigen Kollaboration kam in Band 126 der Hachette-Sammelreihe zum Abdruck. Nun, über 100 Ausgaben später, gibt es noch einmal ein Wiedersehen mit Dawn Greenwood.


Das diesmal ausgewählte Material enthält die Nummern 7-14 von „Silver Surfer“ Vol. 7, das nur wenige Monate nach dem Ende der vorangegangenen Serie startete und erneut komplett vom Duo Slott/Allred (respektive Trio, schließlich funktioniert des Pop-Art-Meisters grandioses Artwork nicht ohne die Kolorierungskunst von Laura Allred) gestaltet wurde. Darin verschlägt es die Erdenfrau und ihren kosmischen Begleiter wieder in die verschiedensten Winkel des Universums, während der mysteriöse Norville Rapaport weiterhin die Reisen der beiden etwa zu einem Casino im All, zum zwischenzeitlich als Lebensspender „arbeitenden“ Galactus (mehr dazu hier) oder einem Planeten, dessen Bewohner aus gebündeltem Licht bestehen, beobachtet. Die Andeutungen, dass die Reise des ungewöhnlichen Gespanns letztlich an ein Ende kommen dürfte, bestätigen sich schließlich auf dramatische Weise.


Die Art und Weise, wie Dan Slott seine Erzählung über Dawn, eine der sympathischsten Figuren der jüngeren Marvel-Vergangenheit, quer durch die Dimensionen (und wieder auch die Zeit) abschließt, ist wirklich zum Niederknien schön und drückt auf die Tränendrüse, ohne jemals nur ansatzweise in den Verdacht von bloßem Kitsch zu geraten. Getragen vom Ehepaar Allred, das nochmals alle Register seiner Kunst zieht, entsteht aus dem Zusammenführen der in den vorangegangenen Kapiteln ausgelegten Storyfäden ein rundes Ganzes, das ohne Zweifel zum Besten gehört, was das „House of Ideas“ im 21. Jahrhundert veröffentlicht hat. Die beiden „Silver Surfer“-Volumes 6 und 7 sind ein leuchtender Beweis dafür, dass sich einem altbekannten Charakter mit der nötigen Fingerfertigkeit stets neue, faszinierende (Comic-)Seiten abringen lassen.


# # # Andreas Grabenschweiger # # #
 

Publisher: Hachette


Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.
 

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