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Dorian Hunter – Dämonen-Killer 51.2

In einem Tal, verborgen zwischen den Gipfeln der Achttausender, verwischt die Grenze zwischen Traum und Realität. Kann Dorian Hunter sich auch in Hekates Garten behaupten?

Dorian Hunter - Dämonen-Killer 51.2Die Suche nach seinem Sohn Martin hat Dorian Hunter gemeinsam mit Coco Zamis in eine der abgeschiedensten Regionen der Erde verschlagen. In einem durch magische Hilfsmittel verborgenen Tal hoffen sie endlich Antworten auf den Verbleib von Hekate und ihres Kindes zu finden. Doch der Aufstieg ist viel fordernder als zunächst erwartet, Höhenluft und klimatische Extrembedingungen allein bringen schon viele Menschen an ihre Grenzen. Zusätzlich sehen sich Hunter und seine kleine Gruppe von Gefährten immer wieder Überfällen aus dem Hinterhalt und nächtlichen Yeti-Attacken ausgesetzt. Außerdem wächst in Dorian die Ahnung, dass nicht alle Teilnehmer der Expedition mit offenen Karten spielen, sondern ganz eigene Interessen verfolgen.


Nach einem weiteren blutigen Angriff, bei dem einige Mitglieder der Gemeinschaft von den Schneemenschen verschleppt werden, gelingt es Hunter und Yameshi endlich, den Zugang zu Hekates Versteck zu finden. Doch was in dem im Talkessel liegenden Kloster wartet, trifft sie vollkommen unvorbereitet, denn Hekates Garten verwirrt die Sinne. Traum und Realität beginnen zu verschwimmen. Wird es einmal mehr gelingen, sich Hekates diabolischem Spiel zu entziehen? Dorian Hunter ist fest entschlossen, seinen Sohn aus den Fängen der durchtriebenen Dämonin zu befreien.


Nahtlos setzt die Handlung dort ein, wo der erste Teil der Doppelfolge endete. Sofort wird man erneut von der einzigartigen Atmosphäre  in den Bann gezogen und bekommt das Gefühl, ein Teil der Schicksalsgemeinschaft zu sein, die sich einen mühsamen Weg ins Hochgebirge erarbeitet. Immer wieder greift die Serie den ganz eigenen Vibe einer bestimmten Region auf und schafft es, diese auf eine unnachahmliche Art dem Hörer nahezubringen. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal, das Dennis Ehrhardt und sein Produktionsteam auszeichnet.


Entwickelte der erste Part der Handlung ein mystisches Flair, das immer wieder sehr markanten Actionszenen durchbrechen, so verändert sich die Stimmung beim Eintritt in Hekates Refugium vollkommen. Das Szenario erscheint von Minute zu Minute unwirklicher. Ebenso wie die Sinne der Hauptfigur auf dem Prüfstand stehen, ergeht es auch dem Hörer. Was ist Realität, was bloße Täuschung? 


Die Spannung bleibt durchweg hoch, immer wieder werden neue Reize gesetzt und man kann sich dem Geschehen nur schwer entziehen. Wie gewohnt sind Andeutungen und Antworten in die Handlung eingewoben, manchmal Nebensätze, die jedoch inhaltlichen Sprengstoff enthalten – es empfiehlt sich genaustens zuzuhören. Ebenso legt Zaubermond wieder einige Details aus einem früheren Leben Dorian Hunters offen, die schon einen ersten Hinweis auf die Fortsetzung der Serie geben.


Immer dann, wenn man glaubt, das Potenzial der Figuren sei ausgeschöpft, insbesondere im Hinblick auf die wiederkehrenden Hauptakteure, gelingt es mit einer unglaublichen Leichtigkeit, den Charakteren neue Facetten hinzuzufügen. Dies beschränkt sich aber nicht allein auf diesen Kreis der Handlungsträger, sondern bezieht auch Nebenfiguren wie Yameshi ein, der immer wieder, wenn man ihn zu durchschauen glaubt, in eine neue Richtung tendiert.


Ein weiteres großes Lob gilt es dem Dialogbuch auszusprechen. Authentizität wird einmal mehr großgeschrieben, regelmäßig blitzen die beißende Ironie und der längst zum Markenzeichen der Serie avancierte Sarkasmus in den Gesprächen auf. Die Soundeffekte können gar nicht genug in den Vordergrund gestellt werden, denn sie machen im vorliegenden Fall ein gutes Hörspiel zu einem besonderen. Selten gelingt es eine Szenerie so plastisch zu gestalten wie hier. Dazu schafft man es, die verwirrende und beängstigende Atmosphäre des zweiten und abschließenden Teils gekonnt einzufangen.


Wie in vielen anderen Episoden innerhalb dieser Serie sind es einmal mehr die Native Speaker, die das Salz in der Suppe ausmachen. Sie kreieren eine weitere Ebene, die der Geschichte Tiefe und zusätzlichen Realismus verleiht. Torben Liebrecht und Freimut Götsch setzen Akzente in ihren Rollen als Yameshi und Jeff Parker, Thomas Schmuckert und Claudia Urbschat-Mingues agieren als eingespieltes Team und wissen als Hunter und Zamis zu überzeugen.In allen Belangen, die zeitgemäßen Horror für die Ohren ausmachen, überragend!


 
# # #Justus Baier # # #



Publisher: Zaubermond


 

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