Die Finnen von ENDSTAND sind umtriebigen HC-Kids und Szene-Methusalems vielleicht bekannt, für all jene, die diesen Namen zum ersten Mal hören, stellt „Spark“ eine gute Gelegenheit dar, um ENDSTAND in ihrer ursprünglichsten Form kennen zu lernen. Die darauf nämlich anzutreffende Besinnung auf klassischere, bescheidenere Strukturen hat in erster Linie damit zu tun, dass das ehemalige Quintett auf „Spark“ nur mehr zu viert zu Werke geht, da Gitarrist Tapsa nach dem letzten Album „The Time Is Now“ die Band verlassen hat. Doch wer’s gerne klassisch hat, der wird mit Stücken wie „Pressure Release“ oder „Torch“ seine helle Freude haben – in musikalischer als auch textlicher Hinsicht. Da gibt’s lecker Durchhalteparolen, untermalt von melodisch angehauchtem Vollblut-HC, und das en masse. Doch auch den exquisiteren Gehörgängen wollen die Finnen etwas bieten und zelebrieren bei „Eyes Shut“ einen instrumentalen Ausklang hin, der für eine so bodenständige HC-Band beinahe schon zu pompös klingt. Die allseits beliebte Fausthochreckerei gegen Oppression und allerlei Enemies ist natürlich des Hardcore täglich Brot, Survival das Amen im Gebet. Dass ebensolche Aggressoren dann bei „Heart Of Gold“ doch einem weitaus banaleren Feind, nämlich dem fortschreitenden Alterungsprozess der Bandmitglieder, gewichen ist, ist entweder ein unglücklich gewähltes Textsujet, blanke Selbstironie oder ein überdeutlicher Hinweis darauf, wie lange die Jungs von ENDSTAND schon im Business mitmischen. Da die Herren mittlerweile seit mehr als 11 Jahren auf Achse sind, muss wohl Letzteres zutreffen, warum sollte man sonst allen Ernstes Zeilen wie „Thirties well passed… one of us is getting gray… it hasn’t stopped us, it never will!“ in den Äther brüllen? Man sieht also, ENDSTAND müssen es wirklich ernst meinen, und das hört man auch. Geradlinig und ehrlich werden die elf Tracks von „Spark“ runtergeholzt, Ecken oder Kanten sucht man vergeblich. Wer Schnörkel mag, soll CONVERGE hören.www.myspace.com/endstand
Michael Komjati (6)





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