Einmal im "Final Fantasy"-Universum gefangen, ist es schwer, wieder einen Weg herauszufinden. Entweder man liebt die zuckersüßen, völlig überzeichnet dargestellten Charaktere der langlebigen japanischen Rollenspielserie, oder man bekommt ob der vielen Lichtblitze und Fashion-Fehltritte der Protagonisten eine Mega-Reizüberflutung und fängt bereits nach wenigen Minuten zu kotzen an. Bereits beim Hauptspiel "Final Fantasy XIII", dem direkten Vorgänger zu "Final Fantasy XIII-2", schieden sich die Geister, auch innerhalb der Fangemeinde, denn viele kamen nicht mit der 80 Prozent des Spiels dominierenden Linearität klar. Hinzu kam dann auch noch die verwirrende Storyline, die viele Fragen offen ließ. Andere wiederum feierten den Titel aufgrund opulenter Highend-Grafik sowie bombastischem Sound und labten sich an dem alle Sinne verzaubernden Festmahl.Letzere
werden sich irrsinnig über den Nachschlag zu "Final Fantasy XIII" freuen, denn der zweite Teil setzt noch eins drauf und macht vieles auch noch besser. Schluss mit der Linearität (naja, fast – aber es stellt sich hier die Frage: Sind nicht alle Spiele irgendwie linear?): Die drei Hauptcharaktere Serah Farron (die Schwester von Lightning), Noel Kreiss, einem Fremden aus einer anderen Zeit und Mog, einem putzigen Moogle, der sich vor einem Gefecht in eine Waffe verwandeln kann, können sich in den jeweiligen Gegenden frei bewegen und diese nach Lust und Laune erkunden. Werden dort diverse Quests erfüllt, erhält man so genannte Fragmente, mit denen sich Zeitportale öffnen lassen, durch die neue Welten entdeckt werden können und bereist werden müssen, um in der Story voranzukommen, Serahs Schwester Lightning zu finden und die Welt von Cocoon zu retten, welche von einem bösartigen Wahsinnigen namens Caius Ballad bedroht wird.Ninten
dos "Pokémon" nicht unähnlich, werden bei "Final Fantasy XIII-2" so manches Mal besiegte Monster eingesackt, die einem dann im Kampf beiseite stehen und ebenfalls aufgelevelt werden können. Wie für die "Final Fantasy" Serie üblich, ist es auch beim x-ten Teil der Reihe mehr als ratsam, ordentlich zu grinden und dadurch seine Charaktere in ungeahnte Levelhöhen hochzupeitschen, um ultraschwierige Bossgegner besiegen zu können. Das, und natürlich ausgeklügelte Strategien, versteht sich. Zwischen Gefechten mit den unzähligen Monstrositäten reist man durch die Zeit und besucht bereits begutachtete Orte immer und immer wieder, um doch noch das eine oder andere Geheimnis zu entdecken oder einfach in der wunderschön gestalteten Gegend zu verharren und die Aussicht zu genießen.Fazit: Wer sich auf die kunterbunte Welt von "Final Fantasy XIII-2" einlässt, wird sich in Zukunft viel Geld für Kinobesuche ersparen, denn was Square Enix hier wieder auf die Bildschirme gezaubert hat, lässt 98% des cineastischen Outputs getrost vergessen. Mindestens 50 Stunden lang wird der japanophile Rollenspielfetischist auf die Spaßfolter gespannt und lässt seine Seele irgendwo im Strudel des Megaspektakels baumeln.
# # # Thomas Sulzbacher # # #
Plattform: Xbox 360 (getestet), PS3
Entwickler: Square Enix
Publisher: Square Enix
Grafik: 10/10
Sound: 10/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 9/10
Gesamt: 9,5/10





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