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Game-Review: Assassin's Creed (PC)

Konsolen-Besitzer durften sich bereits Ende 2007 auf „Assassin's Creed“ freuen. Hat sich das Warten auf die PC-Version gelohnt?


Assassin’s Creed Director’s Cut Edition (c) Ubisoft/Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenZunächst sticht ins Auge, dass sich der PC-„Director’s Cut“ durch vier zusätzliche Spielvarianten abhebt, unter anderem das Dach-Rennen und die Eskorte. Auch grafisch kann das Potential des PCs in Verbindung mit einer leistungsstarken Grafikkarte voll ausgespielt werden. Die Spielwelt präsentiert sich mit detaillierten Texturen und durch die aufwendig modellierten Spielfiguren sehr glaubhaft und überaus lebendig. Auch die realistisch in Szene gesetzte Mimik und Gestik der Charaktere tragen zum realistischen Spielgefühl bei. Die Bewegungsanimationen wirken täuschend echt und kommen, insbesondere bei den hektischen Kämpfen und den atemberaubenden Kletterpartien, fantastisch zur Geltung. Ärgerlich sind nur die schwarzen Balken am Bildschirm-Rand, welche auch auf Breitbildmonitoren sichtbar sind.

Assassin’s Creed Director’s Cut Edition (c) Ubisoft/Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Klangbild des Titels ist durch Authentizität geprägt; kritisch muss allerdings die teilweise etwas fehlerbehaftete Synchronisation und die nicht vorhandene EAX-Unterstützung angemerkt werden. Davon unabhängig wirken die Sprecher motiviert, und der atmosphärische Score trägt positiv zur Spieldramatik bei.

Assassin’s Creed Director’s Cut Edition (c) Ubisoft/Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDas Handling des Games funktioniert nach einer kurzen Eingewöhnungsphase angesichts der vielen Kletterpassagen und Sprungeinheiten überraschend gut. Der Story-Ansatz ist bekannterweise recht unkonventionell, das Spiel lebt von der lebendigen Spielwelt. Hervorzuheben sind dabei auch die non-linearen Spielansätze, d.h. man muss nach Abschluss einer Mission nicht gleich zur nächsten Aufgabe hasten, sondern kann die Spielwelt erkunden. Leider wird auf eine freie Speicherfunktion verzichtet.

Assassin’s Creed Director’s Cut Edition (c) Ubisoft/Ubisoft / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie dynamischen Kämpfe motivieren ebenso wie die Kletterpassagen, nur das Missionsdesign bietet mit fortwährender Spieldauer wenig Abwechslung.


Fazit: Grafisch opulent, profitiert „Assassin’s Creed“ vor allem durch die lebendige Spielwelt, den rasanten Kämpfen und den Kletterpassagen. Die Missionsziele werden jedoch nach einer Zeit zunehmend eintönig.

###Karl Stingeder###

Grafik: 9/10
Sound: 9/10
Steuerung: 8/10
Spielspaß: 8,5/10
Gesamt: 8,5

Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft

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